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Donnerstag, 25.04.2019

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Dichtes Info-Angebot beim Frühlingsausflug

Effizientes Bauen, Energie sparen, aktiv gegen Klimawandel: 16. Stadtmesse Herzogenaurach mit über 40 Ausstellern zog Besucher an. - 15.04.2019 07:00 Uhr

Wie wird ein Dachstuhl errichtet? Die Zimmerei Armin Popp informierte über die vielen Facetten ihres Handwerks. Fotos: Edith Kern-Miereisz


Bürgermeister German Hacker hieß über 40 Aussteller rund ums Bauen, Finanzieren, Gartengestaltung, Haustechnik und Pflege willkommen und verwies auf die Dringlichkeit des Themas Energieeffizienz angesichts des Klimawandels: "So viel Zeit haben wir nicht, die Situation ist relativ dramatisch."

Gekommen waren eine Reihe von Stadträten mit ihren Familien, für guten Klang gleich zum Auftakt sorgte die Band RCR mit Rudi Bauerfeld, Ralf Rehder und "Crazy" Krejsa.

Die Gruppe "Fair Trade Town" mit Uschi Schmidt und Retta Müller-Schimmel bot fair hergestellte Produkte an.

Neben "Energiesparen" lag der Fokus bei dieser Messe auch auf "Naturnahen Gärten" oder "Elektrosmog im eigenen Haus".

Dies vertieften vor allem auch die Referenten in der Sparkasse. Photovoltaik, Batteriespeicher, Wärmepumpe oder Ladestation für E-Mobilität im Eigenheim wurden erläutert. Ebenso WLAN, Smartphone und Elektrosmog zuhause oder alternative Energiekonzepte mit Wärmepumpe.

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16. Stadtmesse Bauen - Wohnen - Renovieren

Sonniges Frühlingswetter und geballte Information: Die 16. Stadtmesse Bauen - Wohnen - Renovieren


Referenten waren unter anderen Mignon Ramsbeck-Ullmann von der Stadt Herzogenaurach und Johannes Kollinger vom Arbeitskreis Energie der Agenda 21. Bei Fachfirmen – sei es die Baufirma Robert Merkel oder die Schreinerei Armin Popp – konnten sich Hausbauer oder Sanierer über Innovationen austauschen und den Begriff "nachhaltig" (also auch weniger reparaturanfällig) erklären lassen. Wer sich über Baufinanzierung, öffentliche Fördermittel oder Versicherungen informieren wollte, fand Ansprechpartner bei Banken oder Versicherungen.

Auch die Herzo Werke mit Jürgen Bauer, Chef der städtischen Tochtergesellschaften, hielt Präsenz bei der Messe für unverzichtbar. Viele Bürger nutzten den "kurzen Weg" der Information.

Dies galt auch für den Verbraucherservice, der in Kooperation mit dem Landratsamt auf Beratungsangebote verwies und seinen Stand vor der neuen Tourist-Info, der ehemaligen Bäckerei Lang, platziert hatte. Welchen Wirkungsgrad hat eine Außenluft-Wärmepume?" Simon Rebitzer, der Klimaschutzbeauftragte des Landratsamts Erlangen-Höchstadt und Uwe Neumann von der Verbraucherzentrale hatten Antworten.

Das Baumobil als Anziehungspunkt für Kinder auf der Stadtmesse: Schubkarren fahren und mit Handwerkszeug hantieren. Das Generationen.Zentrum hatte die Attraktion aufgebaut.


Die Steuerungsgruppe "Fair Trade Town" feierte im Rahmen der Stadtmesse ihre Rezertifizierung. Herzogenaurach kann nun für zwei weitere Jahre den Titel "Fair Trade Town" tragen. "Dazu beigetragen haben nicht nur die katholische und Evangelische Kirche mit ihren Eine-Welt-Verkäufen nach dem Gottesdienst, sondern auch die Ökofestinitiative und die Volkshochschule", berichtete Uschi Schmidt.

"Eigentlicher Rettungsanker" aber sei Andrea Hamper vom "Fasanangarten", gewesen. Sie sei "in die Bresche gesprungen für die Herzogenauracher Unternehmer". Auf der Stadtmesse konnten die Besucher so ein veganes Gericht und einen serbischen Bohneneintopf mit Fleisch aus artgerechter Haltung probieren.

Auch an Unterhaltung war bei der gut besuchten Stadtmesse insbesondere für Eltern mit kleinen Kindern gedacht.

Beim Baumobil des Generationen.Zentrums auf dem Marktplatz konnten die Kleinsten Schubkarren beladen und Spielzeug-Laster fahren. Kreuz und quer durch die Stadtmesse waren von den Kindern selbstgebastelte Osternester versteckt worden. Bea Wirth im Hasenkostüm, sinnigerweise mit Bauhelm, sorgte bei den Kindern für Vorfreude auf Ostern. 

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