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Für ein sauberes Aurachtal sorgten 130 Personen

Doppelt so viele Teilnehmer beim zweiten „Dreck-weg-Tag“ — Lauter Kleinzeug und zwei Autoreifen in der Flur - 18.04.2016 08:57 Uhr

Auch die Asylbewerber beteiligten sich fleißig und mit sichtlich Spaß am „Dreck-weg-Tag“ im Aurachtal.

17.04.2016 © Foto: Meister


Mit 130 teilnehmenden Personen war die Zahl doppelt so hoch wie bei der Premiere im vergangenen Jahr. Neben den örtlichen Vereinen, Kindergärten, Schulklassen und den Feuerwehren aus dem Aurachtal waren es in diesem Jahr überraschend viele Privatpersonen, die sich an der Aktion beteiligten.

Die Altersspanne der Teilnehmer lag zwischen zwei und knapp 80 Jahren. Treffpunkt waren die Feuerwehrhäuser in Falkendorf, Münchaurach und Neundorf. Hier gab es die Wegepläne, Handschuhe und Müllsäcke.

Das Gemeindegebiet war in zehn Routen aufgeteilt, sodass sich auf jeder Route etwa zehn Personen um den weggeworfenen Dreck kümmerten. Wie Schumann am Endpunkt, dem Parkplatz hinter dem Verwaltungsgebäude in Münchaurach, sagte, sei es im Vergleich zum Vorjahr in diesem Jahr „lauter Kleinzeug“ gewesen, und lediglich zwei Autoreifen lagen in der Flur.

Was die Menge angeht, dürfte diese etwa im Rahmen der letzten Müllsammlung liegen. Als Dank für die Teilnahme gab es an der Müllsammelstelle hinter dem Verwaltungsgebäude Bratwurst vom Grill und Getränke. Zudem gab es für jeden Teilnehmer eine Osterglocke im Topf. Einen Wermutstropfen gab es trotz aller positiven Aspekte: Petrus meinte es nicht gut mit den Müllsammlern. Während der ganzen Aktion regnete es, sodass diejenigen, welche keine geeignete Kleidung trugen, bis auf die Haut nass wurden.

Dennoch: Wegen der sehr guten Resonanz wird es den „Dreck-weg-Tag“ im Aurachtal auch im nächsten Jahr geben — dann hoffentlich wieder bei schönem Wetter.

ROLAND MEISTER

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