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Montag, 16.09.2019

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Gemeinde Röttenbach saniert Eggerts-Weiher

Kommune hatte den Teich erst kürzlich gekauft - 29.08.2019 14:00 Uhr

Die Baggerarbeiten am „Eggerts-Weiher“ in der Hannberger Straße interessierten auch Kinder.


  In der Gemeinde kümmert sich hauptsächlich der technische Leiter, Heinz Weber, um die Pflege der Weiher. 28 solcher Karpfenteiche habe Röttenbach, so Weber, die meisten davon seien verpachtet; einige bewirtschafte die Kommune selbst. Insgesamt dürften es etwa 20 Hektar Weiherfläche sein.

Beispielsweise kaufte man, erläuterte Ludwig Wahl, im Zuge der Sanierung der "Neuen Mitte" den gleich danebenliegenden Weiher, der nun auch in das Naherholungskonzept mitten im Dorf eingebettet werde. Der Weiher in der Dorfmitte diene allerdings auch dem Hochwasserschutz und sei als naturbelassenes Regenrückhaltebecken im Gesamtplan eingebettet. Die "überschaubaren" Weiher, die Röttenbach quasi als "kommunaler Teichbauer und Karpfenwirt" in Eigenregie unterhalte, dienen der Eigenversorgung. Einmal im Jahr, so Wahl, werden die Mitarbeiter zum Karpfenessen geladen.

Von den 28 Weihern in Gemeindeeigentum würden zwei Weiher ausschließlich als Biotope gepflegt; alleine jene beiden Weiher seien zwei Hektar groß. Den Unterhalt der Weiherstruktur lässt sich die Gemeinde auch was kosten: 200 000 Euro habe man allein die vergangenen zehn Jahre in die Weihererhaltung und -sanierung investiert. "Das ist mal weniger, mal mehr", sagte Weber.

Den "Eggerts-Weiher" habe Röttenbach erst kürzlich von Privat gekauft. Und der sei ein Paradebeispiel dafür, wie aufwändig eine Weihersanierung sei. Zunächst kümmere man sich um die Verbuschung, dann um die komplette Entschlammung des Karpfenweihers, wobei sich hier Bagger und Raupen bis in die Mitte des Weihers vorarbeiten. Im Falle des "Eggerts-Weihers" musste sogar an einigen Teilflächen tiefer ausgebaggert werden, damit der Ab- und Zufluss (über eine ganze Weiherkette) wieder funktioniere.

Aufwändig sei auch die Dammsanierung. Dazu werde der Damm des Weihers um gut zwei Meter mit Bodenmaterial aufgefüllt und verfestigt. Weber: "Man muss ja auch mit Nutzfahrzeugen diesen Damm befahren können." Sobald die Sanierung des Weihers fertig sei, der Schlegel geschlossen wurde, werde sich dieser Weiher mit Überlaufwasser aus anderen Weihern wieder füllen; dann wird Weber Zweijährige (K2) einsetzen, ließ der "kommunale Karpfenteichwirt" schon vorab wissen. 

NIKO SPÖRLEIN

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