Donnerstag, 21.11.2019

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Neues Büro für neue Mitarbeiterin in Adelsdorf

Katrin Dreher kümmert sich um das Städtebauförderprogramm - 21.10.2019 07:57 Uhr

Mit ihrem neuen Büro für Städtebau- und Wirtschaftsförderung ist Katrin Dreher sehr zufrieden und zeigt Bürgermeister Karsten Fischkal schon mal ihre Pläne. © Foto: Niko Spörlein


Erste Zuschüsse seien bereits nach Adelsdorf geflossen, sagte Bürgermeister Karsten Fischkal bei der Eröffnung des neuen Büros für Städtebau- und Wirtschaftsförderung am Sonntag im Adelsdorfer Schloss.

Im Rathaus selbst ist zwar immer wieder modernisiert worden, um neue Büros zu schaffen – erst jüngst wurde der Sitzungssaal abgetrennt, damit weitere Arbeitsplätze eingerichtet werden konnten; dennoch musste die neue Sachbearbeiterin, Katrin Dreher, ins Schloss ziehen. Die Zimmer der verstorbenen Freifrau von Bibra wurden hergerichtet, zwei Arbeitsplätze sind hier im Schloss entstanden. Das Obergeschoss in diesem Trakt wird schon seit einiger Zeit für Kurse der Volkshochschule genutzt.

Die 36-jährige Katrin Dreher (M.A.) wohnt schon lange in Adelsdorf, war zuletzt in der Wirtschaftsförderung bei der Industrie- und Handelskammer in Nürnberg tätig und ist begeistert vom neuen (alten) Büro-Ambiente. Nun kann sie sich darum kümmern, die Sanierungsvorhaben im Ortskern zu ordnen und auf die Reihe zu bringen. Allerdings erst dann, betonte sie, wenn der Gemeinderat bei seiner Sitzung am Mittwoch, 23. Oktober, dem Sanierungs- und Fassadenprogramm "Adelsdorf Mitte" zugestimmt habe.

Das Sanierungsgebiet bezieht sich ausschließlich auf Marktplatz plus Umfeld, Rathaus, Kirche und Adelsdorfer Schloss und geht bis zur Einmündung Schafgasse. Feuerwehr und Bauhof, so Fischkal, seien leider kein Sanierungsgebiet mehr. Hausbesitzer, die bestimmte bauliche Veränderungen an den Häusern vornehmen möchten, könnten dann in den Genuss von Fördergeldern kommen, meinte Dreher im Beisein von Fischkal und Geschäftsführer Wolfgang Mößlein. Die Gemeinde müsse sich gleichwohl mit 40 Prozent beteiligen, wenn es um eigene Maßnahmen gehe, was natürlich auch einen entsprechenden Haushaltsposten nach sich ziehe.

"Es geht um Verschönerung, Belebung und Stärkung des Ortskerns", so Fischkal. Generell geht es bei dem Förderprogramm von Freistaat, Bund und Europäischer Union darum, Innenstädte und Ortsmitten wieder attraktiver zu machen.

Das neue Büro befindet sich im Erdgeschoss des Schlosses, gleich rechts nach dem Eingangsportal.

NIKO SPÖRLEIN

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