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TSH-Handball: Mit Topform zum ersten Heimsieg?

Die zuletzt starken Drittligahandballerinnen der TSH wollen ihren Aufwind nutzen und mit dem HV Chemnitz gleichziehen. - 07.12.2019 07:00 Uhr

Die zuletzt angeschlagene Steffi Hopp steht vor einem Comeback bei den Hndballdamen der TS Herzogenaurach.

06.12.2019 © Foto: Sportfoto Wolfgang Zink


Die zuletzt bärenstarken Auftritte zuhause gegen Tabellenführer Fritzlar und auswärts beim 34:15-Kantersieg in Ober-Eschbach bestätigen die hervorragende Form der Herzogenauracherinnen. Diese zu halten ist extrem wichtig. Denn die TSH möchte sich auch in der Tabelle weiter nach oben arbeiten und Distanz zu den Abstiegsplätzen gewinnen. In der Liga herrscht erneut eine extreme Leistungsdichte; gerade die Mannschaften im unteren Mittelfeld trennen nur wenige Zähler. So sind die Punktgewinne gegen Tabellennachbarn besonders hoch einzuschätzen. Den Druck haben die Herzogenauracherinnen letzte Woche beeindruckend in einen Sieg verwandelt, diese Woche brennen sie umso mehr darauf, den Erfolg zu wiederholen.

Personell kann TSH-Trainer Andreas Ottlo am Sonntag aus dem Vollen schöpfen und vielleicht auch der angeschlagenen Steffi Hopp wieder die eine oder andere Spielminute geben. Mit der Trainingsarbeit der letzten Wochen ist der Coach sehr zufrieden. Der deutliche Auswärtserfolg hat der Stimmung im Team gut getan: "Wir sind froh, dass wir unser Leistungslevel gefunden haben. Der Sieg gibt uns natürlich Rückenwind, aber wir wollen ihn auch nicht überbewerten."

Nun wartet mit dem HV Chemnitz ein erfahrener Gegner auf die Turnerschaft, der seine Stärke in der Abwehr hat. Mit 194 erhaltenen Toren stellen die Sachsen die stärkste Defensive der Liga, mit nur 196 geworfenen Toren aber auch den schwächsten Angriff. Will die TSH gegen die kraftvoll spielenden Chemnitzerinnen dagegen halten, so muss wie in den letzten Wochen die Defensivreihe weiter ihre herausragende Leistung abrufen. Hier kommt es der Turnerschaft zugute, dass man seit neuestem mit zwei Abwehrformation variabel auf die Spielweise der Gegnerinnen reagieren und diese gezielt unter Druck setzen kann.

Den Angriff muss die TSH ihrerseits geduldig ausspielen. Der HV Chemnitz stellt eine robuste 6:0-Abwehr, aus der vereinzelt Spielerinnen heraustreten und Stoppfouls erzwingen. Mit hoher Ballsicherheit und konsequentem Stoßen auf die Nahtstellen will Herzogenaurach die Abwehrreihe in Bewegung bringen und den Ball laufen lassen.

Andreas Ottlo freut sich auf das Spiel am Sonntag und ist überzeugt, dass die TSH noch eine Schippe drauflegen kann und nun auch zuhause den ersten Sieg holen wird.

lem

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