Dienstag, 12.11.2019

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Weihnachtsmarkt soll stimmungsvoller werden

Der Höchstadter Weihnachtsmarkt wird in den kommenden Jahren umstrukturiert - 08.11.2019 17:00 Uhr

Bisher war vor allem das beleuchtete Karussell ein Blickfang auf dem Höchstadter Weihnachtsmarkt. © Berthold Raum


Die Fäden in der Hand halten dabei Thomas Oppelt vom Stadtmarketing und Nadja Müller, die sich bei der Stadt vertretungsweise um das Veranstaltungsmanagement kümmert. "Ich bin selbst leidenschaftliche Weihnachtsmarktgängerin", sagt Müller von sich selbst. Und so fiel ihr gleich einiges ein, was anders und schöner werden muss beim Höchstadter Weihnachtsmarkt. "Das Neonlicht auf der Bühne zum Beispiel, das ging gar nicht", so Müller.

Zu finden sein wird die Bühne in diesem Jahr ohnehin auf der anderen Seite des Marktes, vor dem Brunnen – offen gestaltet, damit der Blick auf den stimmungsvoll erleuchteten Brunnen nicht verstellt wird.

Diskussionen gab es auch immer wieder, ob der Weihnachtsmarkt verkürzt oder räumlich verlegt werden sollte. Ergebnis hier: Der Markt wird, auch auf Wunsch der Fieranten (Bürgermeister Gerald Brehm: "sonst würde sich für die der Aufwand nicht lohnen") weiterhin zehn Tage dauern.

Allerdings sollen nun auch Vereine oder Kreative zum Zug kommen, die eine zehntägige Beteiligung nicht stemmen können. Die Stadt schafft dafür einen multifuktionalen Marktstand an, den sich zwei oder auch drei "Parteien" teilen können. "Verschiedene Kunsthandwerker könnten sich dann zusammentun und sich mit ihrem Dienst am Stand abwechseln", sagt Müller. "Und wenn die Nachfrage nach den Gemeinschaftsständen groß ist, schaffen wir gerne auch drei oder vier an", versichert Brehm.

Der Schlosshof, der als Alternativstandort ins Gespräch gebracht worden war, wird diesmal ebenfalls eingebunden. Am letzten Tag des Weihnachtsmarktes am 15. Dezember wird die Historische Stadtwache ein Programm im Schlosshof bestreiten.

Im Jahr 2020 soll der Weihnachtsmarkt dann auch noch schöner beleuchtet sein, denn bis dahin soll das dauerhafte Beleuchtungskonzept, das die Stadt Höchstadt ja schon länger ins Auge gefasst hat, stehen. "Wir sind unzufrieden, dass das so lange dauert", gesteht Brehm.

Eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am 6. Dezember traditionell mit dem Höchstadter Christkind – und heuer darüber hinaus mit einem Nikolaus.

Wer sich als Verein oder auch als Privatperson am Höchstadter Weihnachtsmarkt beteiligen will, meldet sich per Mail an veranstaltungen@hoechstadt.de oder unter Telefon (0 91 93) 62 61 58.

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