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Mittwoch, 26.06.2019

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Wissen, was unter Wasser in der Aurach lebt

Auf Initiative des Fischereivereins Herzogenaurach ist ein Fisch-Lehrpfad entstanden - 10.06.2019 06:57 Uhr

Wer sich für die Flusslandschaft interessiert, sollte sich den „Fisch-Lehrpfad Mittlere Aurach“ anschauen. Auf sieben Informationstafeln entlang des Rad- und Fußweges zwischen Bahnhofstraße und dem Steg zur Eichelmühlgasse gibt es viel Wissenswertes zu entdecken. © Foto: Roland Huber


"Wir freuen uns, dass nun auch die Flusslandschaft in Herzogenaurach erlebbar gemacht wird. Dazu gehören die geplante Umgestaltung des Aurachufers an der Schütt ebenso wie dieser Fisch-Lehrpfad", sagte Bürgermeister German Hacker bei der Vorstellung des Lehrpfades.

Der "Fisch-Lehrpfad Mittlere Aurach" ist in Zusammenarbeit des Fischereiverbandes Mittelfranken mit dem Fischereiverein Herzogenaurach und mit Unterstützung durch das Wasserwirtschaftsamt Nürnberg entstanden. Sieben Informationstafeln reihen sich zwischen Bahnhofstraße und dem Steg zur Eichelmühlgasse aneinander.

Sechs der Schautafeln wurden vom Fischereiverband Mittelfranken zusammen mit dem Fischereiverein Herzogenaurach konzipiert. Sie zeigen anschauliche Porträts der Fischfauna der Mittleren Aurach (Karpfenfische – Raubfische – Fischnährtiere) und geben interessante Informationen über die Gewässer und Fischer in Mittelfranken.

Den Beginn des Lehrpfades markiert eine Schautafel des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg. Unter dem Titel "Mittlere Aurach – gestern, heute und morgen" erfährt der Betrachter viel Wissenswertes über den Fluss selbst sowie zu den ökologischen Ausbaumaßnahmen und den Mühlen an der Aurach.

Artenvielfalt zeigen

Der Lerhpfad sei ein Anliegen der Herzogenauracher Fischer gewesen, so Jörg Zitzmann, Präsident des Fischreiberbands Mittelfranken. "Die Artenvielfalt in der Aurach soll gezeigt werden und was dafür getan wird." Und Georg Maier, Vorsitzender des Fischereivereins Herzogenaurach, erläuterte dass die Aurach ein "Referenzgewässer für Mitteluropa" sei, eine sehr gute Wasserqualität habe und dass darin 17 sich selbst produzierende Fischarten leben. "Die Leute sollen wissen, was unter dem Wasserspiegel ist", erläuterte Maier den Sinn des Lehrpfades. So finden sich in der Aurach beispielsweise Eschen und Barben, Karpfen und Schleien, Bachforellen und Elritzen.

Die wetterfesten Metall-Informationstafeln, die pro Stück etwa 1200 Euro gekostet haben, hat der Fischereiverband Mittelfranken unter Zuhilfenahme von Fördermitteln finanziert, um das Aufstellen kümmerte sich die Stadt Herzogenaurach.

Zitzmann hofft, dass viele Interessierte und auch Schulklassen den Weg zum "Fisch-Lehrpfad Mittlere Aurach" finden. 

jes/nn

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