Samstag, 14.12.2019

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Im Funkloch? Wo in Bayern der Handyempfang gut ist - und wo nicht

Interaktive Karte: Fürth auf Spitzenplatz, Landkreis Cham weit hinten - 19.11.2019 13:38 Uhr

Schlechter Empfang? In vielen Gegenden Bayerns keine Seltenheit. © Julian Stratenschulte, dpa


Viele Smartphone-Besitzer bezahlen für einen hervorragenden 4G-Empfang - obwohl sie den gar nicht die ganze Zeit empfangen können. Über einen Zeitraum von drei Monaten - konkret vom 1. Januar bis zum 31. März 2019 - hat Opensignal deshalb untersucht, wie viel Zeit Handynutzer im Schnitt wirklich das bekamen, was sie bestellt hatten. Dass es regional starke Unterschiede gibt, zeigt unsere interaktive Karte:

Wenn Sie die Karte nicht sehen, klicken Sie bitte hier.

Auf ganz Deutschland betrachtet, haben laut Opensignal 73,5 Prozent der Menschen in der ländlichen und 82,2 Prozent der Menschen in städtischen Gegenden guten 4G-Empfang. In Bayern leben nach dieser Analyse 70,5 Prozent der Menschen in eher ländlichen Gegenden, und von ihnen hatten nur 73,2 Prozent guten Empfang. Den Rest der Zeit läuft das Handy nur über G3 oder E.

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Laut Bundesnetzagentur kamen 2018 67,8 Millionen SIM-Karten mit einem UMTS- oder LTE-fährigen Smartphone zum Einsatz. Die Zahl der 4G-Nutzer lag bei 50,5 Millionen. 3G-Tarife, heißt es weiter, würden immer seltener. Dennoch surfen nach wie vor 17 Millionen Nutzer in Deutschland mit der "Mobilfunktechnologie der dritten Generation".

Der Frage, weshalb so viele Smartphone-Nutzer in Deutschland noch nicht 4G nutzen, ist Opensignal ebenfalls nachgegangen: Danach hatten 81,4 Prozent der Befragten keinen entsprechenden Handyvertrag, 15,6 Prozent nutzten noch ein Smartphone, das nicht 4G-tauglich ist, und drei Prozent kamen aus Gegenden, in denen die Abdeckung für 4G so schlecht sei, dass sich ein entsprechender Vertrag nicht lohne.

3G-Nutzer, so Opensignal weiter, hätten weit schlechtere Erfahrungen als 4G-Nutzer: Nur knapp 50 Prozent der Zeit hätten sie tatsächlich auch 3G-Empfang.

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