Mittwoch, 26.02.2020

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MdL Herold begrüßt CSU-Antrag

Auch BRK im Kreisverband von Notarztausfällen betroffen - 31.01.2020 17:13 Uhr

Das BRK stellt die Einsatzfahrzeuge, doch häufig fehlen die Notärzte oder -ärztinnen. Nun will die CSU-Landtagsfraktion die Ausfallstunden vermieden wissen. © Harald Munzinger


Er bestätigt dem Rettungsdienst in Bayern und im Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim "eine hervorragende Arbeit". Doch fehlten der Erhebung des BRK zufolge im Zeitraum vom 1. Dezember 2019 bis 6. Januar 2020 in über 5.800 Stunden Notärztinnen und Notärzte im Freistaat Bayern. Hiervon sei auch der Landkreis Neustadt/Aisch–Bad Windsheim betroffen gewesen.

Das BRK betreibt 195 Notarztstandorte, stellt das Notarzteinsatzfahrzeug und an etwa 50 Prozent der Standorte auch einen Fahrer. Für die Sicherstellung und die Organisation des Notarztdienstes ist die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) zuständig. In dem betrachteten Zeit-raum seien laut BRK 551 Ausfälle gemeldet worden. Hierbei wurden einzelne Ausfälle zwischen einer und 78 Stunden je Standort dokumentiert. Insgesamt fehlten Notärztinnen und Notärzte 5.830 Stunden.

"Mit dem Antrag wollen wir als Fraktion sicherstellen, dass die bisher erreichten hohen Standards der Notfallversorgung in Bayern auch in Zukunft erhalten bleiben", erklärte Hans Herold, dem nach seinen Aussagen "diese Angelegenheit gerade auch als stellvertretender Vorsitzender des BRK Kreisverbandes sehr am Herzen liegt".

Die bisher von den Kassen getragenen Kosten sollen nicht auf die Länder umgewälzt werden. Dennoch soll die Staatsregierung im Rahmen vorhandener Mittel und Stellen die KVB bei der zuverlässigen Sicherstellung des Notarztdienstes unterstützen, um Ausfallstunden im Notarztdienst künftig weitgehend zu vermeiden.

nb

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