Dienstag, 22.10.2019

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Mit Pferde-Anhänger von A9 abgekommen: Aufwendige Tier-Rettungsaktion bei Lauf

Die Tiere mussten mit Medikamenten ruhig gestellt werden - 29.07.2019 14:39 Uhr

Weil ein Seat mit Pferde-Anhänger von der A9 abkam, trat am Sonntagnachmittag eine umfassende Rettungsaktion inkraft. © Feuerwehr Lauf


Am Sonntagnachmittag kam gegen 16.20 Uhr ein Seat mit fünf Insassen und einem Anhänger, in dem zwei Pferde geladen waren, von der A9 ab. Der Wagen blieb hinter der Leitplanke etwa 100 Meter vor der Autobahnausfahrt Lauf-Nord in Fahrtrichtung Süden liegen. Das Gespann war gerade auf der Rückfahrt von einem Turnier in Auerbach in der Oberpfalz nach Nürnberg unterwegs. Das schreibt die Freiwillige Feuerwehr Schnaittach auf ihrer Webseite.

Weil der Anhänger in Schräglage zum Stehen kam, mussten die Rettungskräfte zunächst sicherstellen, dass er nicht abrutschte.

Eine Person wurde leicht verletzt, die fünf Insassen konnten das Auto aber noch selbst verlassen. Die beiden Welsh-Ponys, 8 und 12 Jahre alt, blieben unverletzt. Ihre Befreiung gestaltete sich allerdings schwieriger. Eine Tierärztin wurde gerufen, die die Tiere mit Medikamenten leicht ruhig stellte. Außerdem wurde ein zweiter Pferde-Anhänger herbeordert, in dem die Pferde ihren Weg fortsetzen sollten.

Der Anhänger musste behutsam mit einem Kran in die Waagrechte gehoben und mit reichlich Holz in dieser Position gesichert werden. So konnten die Pferde schließlich in aller Ruhe von dem Unfall-Anhänger in den neuen überführt werden.

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Aufwendige Tier-Rettungsaktion auf der A9

Weil ein Seat mit Pferde-Anhänger von der A9 abkam, trat am Sonntagnachmittag eine umfassende Rettungsaktion inkraft.


Außerdem hielt die Feuerwehr Schwabach mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr Lauf Rücksprache, die dann auch den Einsatzort anfuhr: Falls die Rettungsaktion schief gehen sollte, hätten die beiden Pferde mit einem Großtier-Rettungsgeschirr über eine Drehleiter angehoben werden müssen.

Sicherheitshalber wurde die Autobahn in beide Richtungen kurzzeitig gesperrt, falls die Tiere ausreißen sollten. Wegen des dichten Reiseverkehrs staute sich der Verkehr teilweise bis über die Ausfahrt Schnaittach hinaus.

Die Feuerwehr Schnaittach war etwa drei Stunden im Einsatz.

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krei

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