Höchstes deutsches Jugendfeuerwehrabzeichen

90 Jungfeuerwehrler aus dem Kreis Neumarkt ausgezeichnet

26.7.2021, 11:56 Uhr
Die Jugendlichen legten die Prüfungen mit Bravour ab.

Die Jugendlichen legten die Prüfungen mit Bravour ab. © Alexandra Ulbrich

In den vergangenen Monaten wurden die Nachwuchskräfte aus den Feuerwehren Berg, Sengenthal, Daßwang, Freihausen, Seubersdorf, Batzhausen, Wappersdorf, Velburg, Döllwang, Deining und Oberbuchfeld in zahlreichen theoretischen und vor allem praktischen Ausbildungseinheiten auf die Prüfung vorbereitet.

Coronabedingt hatten die Jugendwarte für die Ausbildung nur einen ziemlich kurzen Zeitraum zur Verfügung. Neben theoretischem Wissen aus dem Bereich Feuerwehr, Unfallverhütung und Gesellschafts- und Jugendpolitik wurden vom Schiedsrichterteam um Abnahmeberechtigten Josef Prezl aus Kallmünz in einer praktischen Prüfung der Aufbau eines Löschangriffs, ein Staffellauf, der Aufbau einer langen Schlauchstrecke als Schnelligkeitsübung sowie Kugelstoßen abgeprüft.

Konkret verlangt die Schnelligkeitsübung das vorschriftsmäßige Auslegen und Kuppeln einer Schlauchleitung aus acht Längen doppelt gerollter C-Druckschläuche durch die gesamte Gruppe. Beim Kugelstoßen ist eine Kugel durch je einen Stoß aller neun Angehörigen einer Gruppe insgesamt 55 Meter weit zu stoßen.

Die Handgriffe sitzen.

Die Handgriffe sitzen. © Alexandra Ulbrich

Der Staffellauf erfordert das Durchlaufen einer Strecke von 1500 Meter durch alle 9 Angehörigen der Gruppe in beliebig einzuteilenden Teilstrecken. Beim Löschangriff musste aus einem angenommen offenen Gewässer ein Löschaufbau zur Löschwasserabgabe aus drei C-Rohren erstellt werden.

Einige Gruppen aus zwei Feuerwehren

Besonders erfreut zeigten sich Kreisbrandrat Jürgen Kohl und Kreisjugendwart Stephan Kratzer bei der Überreichung des höchsten deutschen Abzeichens im Jugendfeuerwehrbereich, der Deutschen Jugendleistungsspange, dass sich so viele Gruppen erfolgreich der Herausforderung gestellt haben. Einige Gruppen waren aus zwei Feuerwehren zusammengesetzt, was im Sinne der Förderung der ortsübergreifenden Zusammenarbeit bereits im Jugendalter sehr erfreulich sei.

Stellvertretender Landrat Günter Müller und Bürgermeister Dr. Martin Hundsdorfer zollten den Jugendlichen Respekt vor der hervorragenden Vorbereitung auf die vielseitigen Anforderungen des Abzeichens.

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