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Mittwoch, 26.06.2019

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A3: Transporter mit radioaktiver Ladung kracht in Sattelzug

Feuerwehr gibt Entwarnung: Medizinisches Kontrastmittel ist nicht ausgetreten - 16.05.2019 09:37 Uhr

Da der Transporter mit Gefahrguttafeln unter Hinweis auf radioaktives Material gekennzeichnet war, erfolgte in Zusammenarbeit mit den alarmierten Feuerwehren eine Messung mit Spezialgerät am Unfallort. © dpa


Es bestand aber zu keiner Zeit die Gefahr der Freisetzung einer gesundheitsgefährdeten Strahlung, meldet die Autobahnpolizei Parsberg.

Gegen 4.50 Uhr fuhr der Führer einer Sattelzugmaschine vom Parkplatz Eichenäcker auf die   A3 in Fahrtrichtung Passau ein. Auf diesen Lkw fuhr ein nachfolgender Kleintransporter auf und verkeilte sich im Sattelauflieger. Nach ärztlicher Erstversorgung am Unfallort wurde der 30-jährige Fahrzeugführer zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus verbracht. Es besteht derzeit keine Lebensgefahr.

Der Führer des Sattelzuges blieb unverletzt. Da der Transporter mit Gefahrguttafeln unter Hinweis auf radioaktives Material gekennzeichnet war, erfolgte in Zusammenarbeit mit den alarmierten Feuerwehren eine Messung mit Spezialgerät am Unfallort, um gesundheitliche Gefahren ausschließen zu können. Die mehrmals durchgeführten Messungen ergaben hierbei keine gefährdende Strahlung.

Bei dem unbeschädigten radioaktiven Frachtgut handelt es sich um ein Paket mit Kontrastmittel, welches für ein Krankenhaus in Regensburg bestimmt war. Am Unfallort kamen auch Spezialisten der Gefahrguttruppe des Polizeipräsidiums Oberpfalz zum Einsatz. Die Autobahn musste vorrübergehend in Fahrtrichtung Regensburg gesperrt werden. Durch den Zusammenstoß entstand ein Gesamtschaden von rund 35.000 Euro.

Derzeit staut sich der Verkehr bis zurück nach Altdorf. An der Unglücksstelle ist aber derzeit eine Fahrspur freigegeben.


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