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Arkadiusz Penkala will für die Freien ins Deininger Rathaus

Eins der Ziele der 16 Deininger Kandidaten: ein "gesundes Wachstum" für die Kommune. - 11.01.2020 11:02 Uhr

Die Kandidaten der Freien Wähler in der Gemeinde Deining mit dem Kreisvorsitzenden Günter Müller (2.v.l.) und dem Landratskandidaten Sebastian Schauer (re., sitzend). Sitzend, mit dem Daumen nach oben Bürgermeisterkandidat Arkadiusz Penkala. © Foto: Werner Sturm


Zur Aufstellungsversammlung beim Hahnenwirt begrüßte der örtliche FW-Vorsitzende Harald Kaunz 15 Stimmberechtigte sowie den Landratskandidaten Sebastian Schauer und den Kreisvorsitzenden Günter Müller. Der sagte zu Beginn der Veranstaltung: "Wir haben in Deining mit Arkadiusz Penkala einen starken Bürgermeisterkandidaten, aber ein Bürgermeister allein kann nichts bewegen. Deswegen braucht Deining einen gut funktionierenden Gemeinderat mit Männern und Frauen, die tatkräftig an die Sache herangehen, bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, und mit Herz und Verstand dabei sind." Schauer stellte sich und seine Ziele vor und warb um Unterstützung bei der Landratswahl.

Für die FW sitzen momentan Franz-Xaver Meier und Werner Keckl, vertreten auf den Listenplätzen drei und vier, im Gemeinderat. Penkala und Kaunz (Platz zwei) machten deutlich, dass man sich nach den Kommunalwahlen mit einer gestärkten Fraktion für das Wohl der Bürger einsetzen und die Gemeinde in die Zukunft bringen wolle.

Deining 4.0 lautet das Schlagwort, unter dem die Freien ihre Ziele zusammenfassen. "Wir möchten ein gesundes Wachstum der Gemeinde mit einer vorrangigen Vergabe von Grundstücken an Gemeindebürger", so Penkala und Kaunz. Die Förderung eines generationsübergreifenden Lebensraums, junger Familien und lokaler Betriebe stünde außerdem auf der Agenda – mit vorrangiger Vergabe von Gewerbeflächen an heimische Betriebe.

Ebenso wolle man Vereine, Ehrenamtliche sowie das bayerische Brauchtum und die Kultur fördern. Als weitere Ziele der Freien Wähler nannten die beiden Spitzenkandidaten den Ausbau und die Neugestaltung der Jugendförderung, eine nachhaltige Zukunftsgestaltung der Gemeinde, den gewissenhaften Umgang mit Energie, insbesondere mit regenerativer Energie hin zu einer energieautarken Gemeinde und das Einbinden der Neubürger in die Vereine und in die Gemeinschaft.

In der Gemeindepolitik gehe es um ein Miteinander statt um ein Gegeneinander. "Die Freien Wähler sehen sich hier als Vermittler und auch als Mitte", so Penkala. Kaunz mahnte eine transparentere Gemeindepolitik an, bessere und ehrliche Kommunikation, sachbezogene Diskussionen sowie mehr Bürgernähe, etwa mit einem Bürger-Stammtisch und Bürgerbefragungen.

Vier Frauen und zwölf Männer, junge Leute und erfahrene aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen, stehen auf der Liste. Die 15 Stimmberechtigten stimmten im Block darüber ab. Die Zustimmung lag bei einhundert Prozent.

Die Liste der Freien Wähler: 1. Arkadiusz Penkala, 2. Harald Kaunz, 3. Franz-Xaver Meier, 4. Werner Keckl, 5. Johann Seger, 6. Alex Stachely, 7. Christian Seidl, 8. Sebastian Bauer, 9. Benjamin Wienziers, 10. Jonas Feihl, 11. Michael Seidl, 12. Leena Gülümseer, 13. Vera Seidl, 14. Regina Stachely, 15. Daniel Glamocanin, 16. Manfred Stachely.

WERNER STURM

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