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Freitag, 03.07.2020

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Berngauer sehen bloß schwarzweiß

Farbiger Druck des Gemeindeblatts war der Hälfte der Räte zu teuer. Stromtrasse soll weg von Mittelricht. - 12.06.2020 18:21 Uhr

Die Stromtrasse P 52 wird von Allershofen weg verlagert und soll künftig mittig zwischen Allershofen (re.) und Neuricht (li.) verlaufen. Auch Erdverkabelung steht im Raum. © Foto: Anne Schöll


Bürgermeister Meier informierte, es gebe nicht mehr viele Gemeinden, in denen die Fotobeiträge in Schwarz-Weiß erscheinen. Derzeit kostet das Blatt 240 Euro netto im Monat. Farbig komme es auf 310 Euro.

Während Gerhard Grad den Schwarz-Weiß-Druck nicht mehr zeitgemäß fand, verwies Harald Meier auf die entstehende dreißigprozentige Steigerung. Mit 7:7 Stimmen (Patt, wird als Ablehnung gewertet) wurde der Farbdruck abgelehnt.

Der Planungsstopp für die Juraleitung P 53 ist aufgehoben worden. Noch im Oktober 2019 habe Minister Hubert Aiwanger versprochen, der Netzausbau kann reduziert werden. Im Dezember letzten Jahres habe die Bundesnetzagentur festgestellt, dass die Aufrüstung der Juraleitung P 53 nötig sei und den Stopp aufgehoben. Man habe das hintenherum erfahren, erläuterte Bürgermeister Meier. Mühlhausens Bürgermeister Martin Hundsdörfer habe daraufhin nachgefragt und im Mai die Bestätigung erhalten.

 

 

Berngau ist im Bereich Allershofen betroffen. Zweiter Bürgermeister Stefan Meyer, der sich mit der Stromtrassenthematik intensiv befasst, sagte dazu, die Stromtrasse werde, von Postbauer kommend, von Allershofen wegverlegt.

Trasse zwischen Allershofen und Neuricht

"Wir müssen einen Weg finden, damit sie ziemlich mittig zwischen Allershofen und Neuricht platziert wird und von Mittelricht so weit wie möglich weg trassiert wird", riet Meyer. Auch Erdverkabelung stehe im Raum.

Thomas Meier informierte, es gebe Informationsveranstaltungen dazu. Sobald Termine bekannt werden, will er sie an die Bevölkerung weitergeben. 

Neuer Anhänger für Berngaus Bauhof

Der Bauhof erhält einen neuen Anhänger mit Kippvorrichtung und integrierter Auffahrrampe, zum Preis von etwa 8000 Euro. Dazu erklärten die beiden Gemeindearbeiter Josef Silberhorn und Karlheinz Härtl, man habe bisher improvisieren müssen und teilweise einen privaten Hänger benutzt.

Mit dem neuen Anhänger könne man beispielsweise den Minibagger oder die Kehrmaschine transportieren oder größere Mengen Schnittgut und anderes Material. Bürgermeister Thomas Meier wurde beauftragt, entsprechende Angebote einzuholen.

ANNE SCHÖLL

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