Dienstag, 22.10.2019

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Bolivienhilfe Berching tut seit 25 Jahren Gutes

Die soziale Vereinigung unterstützt eine arme Region und hat schon über eine Million Euro gesammelt - 29.09.2019 09:36 Uhr

Die Berchinger Bolivienhilfe hat jetzt 25-jähriges Bestehen gefeiert. Auch die Stadtspitze gratulierte. © Foto: Anton Karg


Das Festprogramm begann mit dem Eröffnungsgottesdienst mit zahlreichen Gläubigen in der Stadtpfarrkirche. Anschließend folgte der profane Teil vor dem Rathaus mit den Grußworten des Schirmherren Finanzminister Albert Füracker und Bürgermeister Ludwig Eisenreich. Füracker bat die Anwesenden, die Bolivienhilfe auch künftig finanziell zu unterstützen. Und seine theologische These lautet: "Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb." Eisenreich lobte die Berchinger Bolivienhilfe und fragte rhetorisch: "Welche ländliche Gemeinde in Bayern hat schon einen so intensiven Kontakt mit einer Region in Südamerika?"

Der Vorsitzende der Berchinger Bolivienhilfe, Matthias Neumeier aus Rudertshofen, informierte die Zuhörer über die Gründung und den Zweck der sozialen Einrichtung mit dem damaligen ersten Vorsitzenden Hans Dintenfelder aus Ernersdorf, mit seiner Frau Rosa, vor 25 Jahren die stellvertretenden Vorsitzende, und den weiteren Verantwortlichen, zu denen auch der Lungenarzt Dr. Ralf Mütterlein gehörte.

Matthias Neumeier berichtete unter anderem über die verschiedenen Projekte der Bolivienhilfe (wir haben bereits mehrfach berichtet) und auch darüber, dass mittlerweile dem Verein rund 500 Mitglieder angehören und dass bis dato rund 1,2 Millionen Euro an Spenden und Mitgliedsbeitragen für die sozialen Zwecke eingenommen werden konnten.

Die Besucher der Fiesta Boliviana konnten  ein reichhaltiges Programm miterleben: Die Musikgruppe "Supay" unterhielt mit bolivianischer Liedern, die "Grupo Ayni" begeisterte mit Tänzen. Darüber hinaus gab es Alpakas zu bestaunen. Für das leibliche Wohl war mit deutschen und südamerikanischen Speisen gesorgt.

Mitglieder der Bolivienhilfe und weitere Organisationen informierten über das ärmste Land in den südamerikanischen Anden und über aktuelle Themen, die die Menschen vor Ort beschäftigen.

ANTON KARG

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