Sonntag, 17.11.2019

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Fredl Fesl saß höchstpersönlich im Publikum

Beim Fredl-Fesl-Abend im Lauterhofener Kulturstadel traf Entertainer Gery Gerspitzer auf sein Idol - 24.10.2019 11:00 Uhr

Gery Gerspitzer und Musikkabarett-Ikone Fredl Fesl (rechts) nutzten beim Fredl-Fesl-Abend im Kulturstadel Lauterhofen die Pause zu einem anregenden Gespräch. © Foto: Jutta Riedel


Gerspitzer begeisterte das bestens gelaunte Publikum mit 16 Stücken seines großen Idols Fredl Fesl, den der heute 49-Jährige bereits 1985, also im Alter von 15 Jahren, verehrt hat. Ergänzt wurde das bunte Programm mit einigen Stücken aus Gerspitzers eigener Feder.

Als ganz besonderer Ehrengast war Fredl Fesl höchstpersönlich mit seiner Ehefrau Monika anwesend im Kulturstadel , um erstmals an einem Abend mit seinem "Double" dabei zu sein. Er merke erst jetzt, wie gut die Texte seien, die er geschrieben habe, meinte Fesl, der Gery Gerspitzer "hervorragend" findet.

Es gebe einige Musiker, die seine Lieder spielten, aber nur Gerspitzer habe daraus ein Programm für einen ganzen Abend gemacht. Im Vorfeld habe Gerspitzer telefonisch nachgefragt und um Erlaubnis gebeten, betonte Fesl.

Seit März 2018 tritt der "Liederist" Gerspitzer, der sich selbst als "Entertainer mit Leib und Seele" bezeichnet, mit dieser Reihe auf Kleinkunstbühnen auf. Im kommenden Jahr sind weitere Auftritte in der Oberpfalz, in Niederbayern, aber auch in Salzburg geplant.

"Das ist wie Weihnachten"

"Das wird wachsen", hofft Gery Gerspitzer, der schon zuvor immer wieder einzelne Lieder von Fesl gespielt hatte, die "immer super angekommen waren". Stolz ist er darauf, dass er der einzige Musiker ist, der einen ganzen Fredl-Fesl-Abend bestreitet, "ich mache das nur, weil ich ein Fan von ihm bin".

"Dass dieses Treffen so geklappt hat, ist für mich wie Weihnachten", freute sich Gerspitzer über diese kurzfristig angesagte Begegnung mit seinem Idol Fredl Fesl, der ihn bereitwillig an dem Abend noch mit Tipps versorgte. Es sei ein "Highlight" für ihn, dass Fesl ihm zuschaut, während er seine Stücke spielt. Wo die Reise noch hingeht, weiß Gerspitzer bislang nicht. Aber jetzt habe er vom "Chef" sozusagen den "Ritterschlag" bekommen, "ganz toll".

JUTTA RIEDEL

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