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Montag, 13.07.2020

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Gerhard Schmidt: Bürgermeisterkandidat Freystadt Grüne

Gerhard Schmidt © Kirsi Ollikainen


Name:

Gerhard Schmidt


Alter:

60


Beruf:

Projektleiter Tourismus ökologische Radreisen


Wohnort:

Freystadt


Partei:

Die Grünen


Liste:

Die Grünen


E-Mail:

gerhard-schmidt@gruene-freystadt.de

Website

https://www.gruene-freystadt.de



Mit mir an der Spitze werden sich in den nächsten sechs Jahren diese drei Dinge als erstes ändern:

Den Artikel 151 in der Bayerischen Verfassung in der Großgemeinde Freystadt umsetzen: „Die gesamte wirtschaftliche Tätigkeit dient dem Gemeinwohl, insbesonders der Gewährleistung eines menschenwürdigen Daseins für alle und der allmählichen Erhöhung der Lebenshaltung aller Volksschichten.“ Konkret: Ich erarbeiten mit den Bürger*innen und den Stadträten*innen ein tragfähiges Gemeinwohl-Konzept für unsere Großgemeinde. Das Ganze unter Berücksichtigung der Nachhaltigkeit, sozialer und ökologischer Verträglichkeit bei allen Entscheidungen. Mehr Transparenz bei der Arbeit im Rathaus: Veröffentlichung der Protokolle öffentlicher Stadtratssitzungen. Regelmäßige Informationen zum Stand der Gemeindefinanzen. Und selbstverständlich die Erstellung eines kommunalen Klimaschutzplanes, den es in Freystadt, trotz fortschreitender Klimakrise, immer noch nicht gibt.

Das größte Ärgernis in meiner Gemeinde/Stadt/in meinem Landkreis ist…

Nur ein Ärgernis? Womit beginnen? Für Freystadt möchte ich erwähnen: Die Intransparenz von Ratsentscheidungen und mangelhafte Information an die Bürger*innen. Es gibt bisher keine öffentlichen Protokolle der Stadtratssitzungen. Außerdem fehlt die Transparenz der Gemeindefinanzen. Eine Info im Jahr bei Bürgerversammlungen reicht nicht. Die Bürger*innen sollen regelmäßig über den „kommunalen Kontostand“ informiert werden. Die Ignoranz oder auch die Angst unserer Räte längst überfällige Maßnahmen zum Thema Klimaschutz einzuleiten und umzusetzen. Das Planen von Gewerbe- und Baugebieten ohne einer gründlichen, kommunaler Bedarfsanalyse.

Dafür würde ich auf der Straße demonstrieren:

Ich habe demonstriert und werde weiter auf der Straße demonstrieren für: Endlich konkrete Klimaschutzmaßnahmen umsetzen. Wir müssen das 1,5 Grad Ziel schaffen. Dazu gehören sofortiger Ausstieg aus der Kohleverstromung, massiver Ausbau der erneuerbaren Energien in Verbindung mit dezentraler, regionaler Energieversorgung. Für eine nachhaltige, ökologische Agrarwende. Mehr Platz für Radfahrer und Fußgänger in den Dörfern und Städten. Einen Stundentakt im Öffentlichen Nahverkehr, vor allem auf dem Land, an allen Wochentagen von 05 Uhr bis Mitternacht – zum Jahrespreis von 365 Euro.

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