Grünes Licht für Transport-System Bögl

19.8.2020, 15:19 Uhr
Die Bögl-Magnetschwebebahn (hier auf der Sengenthaler Versuchsstrecke) hat weitere Hürden auf dem Weg zu einer behördlichen Betriebserlaubnis genommen.

Die Bögl-Magnetschwebebahn (hier auf der Sengenthaler Versuchsstrecke) hat weitere Hürden auf dem Weg zu einer behördlichen Betriebserlaubnis genommen. © Foto: Wolfgang Fellner

Das EBA und die bestellten Gutachter bestätigten nun, dass keine Bedenken gegen den Betrieb auf den existierenden Erprobungsstrecken bestehen. Als nächster Schritt würde dann die Betriebsgenehmigung für eine erste Anwendungsstrecke des Transport-Systems Bögl in Deutschland folgen.

Aufgrund der kurzen Bauzeit und des hohen Vorfertigungsgrades der Systembestandteile wäre nach Vorliegen der Baugenehmigung eine Realisierung und Inbetriebnahme in weniger als zwei Jahren möglich.

Leise und kontaklos

Das System schwebt leise und berührungslos auf einem schlanken Fahrweg, der sich in aufgeständerter, ebenerdiger oder unterirdischer Bauweise in urbane Räume einfügen soll. Dabei passt es sich durch den fahrerlosen, vollautomatischen Betrieb flexibel an den jeweiligen Transportbedarf an und ist rein elektrisch unterwegs.

Basierend auf der Magnetschwebetechnologie ist das System leise, emissionsarm, platzsparend und zuverlässig. Das Transport-System Bögl arbeitet mit einem Linearantrieb und kann dank flexibler Trassierung in bereits bestehende Verkehrsinfrastruktur integriert werden.

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