Dienstag, 28.01.2020

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"Leben und Wohlfühlen in Pyrbaum"

Die Pyrbaumer SPD hat Roland Lehmeier zum Bürgermeisterkandidaten gewählt - 14.12.2019 16:32 Uhr

SPD-Kreisvorsitzender Johannes Foitzik, Marktrat und Bürgermeisterkandidat Roland Lehmeier mit Landratskandidat Dirk Lippmann. © Foto: Roland Lehmeier


"Das ist ein guter und gelungener Auftakt für die kommenden Monate", sagte der SPD-Kreisvorsitzende Johannes Foitzik. In einer fulminanten Bewerbungsrede stellte Lehmeier seine Person und beruflichen Werdegang, sein Motto und Schwerpunkte für die Kommunalwahl vor. 2002 zog der verheiratete Vater zweier erwachsener Kinder zum ersten Mal für die Pyrbaumer SPD in den Marktrat ein. Als Geschäftsleiter einer innovativen Energietechnikfirma bringt er in vielerlei Hinsicht das nötige Rüstzeug für die bevorstehenden Aufgaben mit.

Lehmeier ist langjährige Verbandrat im Wasserzweckverband Möniger Gruppe sowie Verwaltungsrat im sozialen Kommunalunternehmen Markt Pyrbaum, das in Zusammenarbeit mit der Diakonie verantwortlich zeichne für das Pyrbaumer Seniorenheim. Neben der Kommunalpolitik ist bei Lehmeier Musik eine große Leidenschaft: Seit über 30 Jahren leitet er als 1. Vorsitzender den Musikverein der Marktgemeinde Pyrbaum. Er ist Gründer der Benefizveranstaltung "Menschen in Not im Landkreis Neumarkt", die in diesem Jahr im Rahmen ihres Adventskonzerts auf Spendeneinnahmen in Höhe von 100 000 Euro kommen werde, schätzt er.

Der gebürtige Rengersrichter hat sich das Motto "Leben und Wohlfühlen in der Marktgemeinde Pyrbaum" auf die Fahne geschrieben. Er lobte die Arbeit des scheidenden Bürgermeisters Guido Belzl, in dessen Ära viele wegweisende Projekte umgesetzt worden seien.

Lehmeier betonte, dass es für den kommenden Marktrat gelte, große Zukunftsaufgaben wie zum Beispiel die bereits beschlossene Generalisierung der Pyrbaumer Grundschule mit einer Mittagsbetreuung oder auch das Projekt "Betreutes Wohnen" anzugehen.

Finanzielle Entlastung

Die finanzielle Belastung der Gemeindefinanzen müsse man dabei intensiv im Auge behalten. Einen langen Atem brauche man, um die immer noch nicht zufriedenstellend aufeinander abgestimmte Taktung im ÖPNV zu verbessern, neue Wege müssten hier in Zusammenarbeit mit den anderen Beteiligten angegangen werden. Auch die Nahversorgung vor Ort sei ein Thema, das die Menschen beschäftige. Der kürzliche Verlust einer Bäckerfiliale in Pyrbaum spreche Bände.

Unzufrieden zeigte sich Lehmeier mit dem gemeindlichen Energiekonzept der Marktgemeinde Pyrbaum. "Kommunen müssen die Energiewende vorantreiben", erklärte er, "sie übernehmen eine Vorbildfunktion für den Klimaschutz".

Hier müsse mit gutem Beispiel und innovativen Ideen vorangegangen werden. Durch geschickte Anreize wolle man den Bürger zum Mitmachen, etwa beim Austausch alter Energiefresser zu Hause, animieren.

nn

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