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Donnerstag, 18.07.2019

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Menno Fahl im Neumarkter Reitstadel: Punkiger Ansatz

Im Foyer wurde die Ausstellung des Künstlers Menno Fahl eröffnet. - 15.06.2019 12:48 Uhr

Menno Fahl im Kunstgespräch mit Pia Dornacher, die Leiterin des Museum Lothar Fischer, und die Neumarkter Kulturamtsleiterin Barbara Leicht. Bis 7. Juli sind seine Werke im Foyer des Neumarkter Reitstadels zu sehen. © Foto: Franz Xaver Meyer


Der 52-jährige gebürtige Hannoveraner, der jetzt in Berlin und Schleswig-Holstein lebt und arbeitet, war von 1994 bis 1997 in Berlin Meisterschüler bei Lothar Fischer. Heiko Graeve, der Vorsitzende der Lothar & Christel Fischer Stiftung, stellte bei der Vernissage den persönlich anwesenden Künstler näher vor, dessen Arbeiten in vielen namhaften Museen hängen. Fahl war vor 15 Jahren auch dabei, als es darum ging, im neu gebauten Museum Lothar Fischer die Arbeiten passend zu platzieren.

Gartenzwerge als Hingucker

Bei Fahls Werken ist deutlich die Weiterentwicklung der Malerei und Plastik von Lothar Fischer und der Gruppe "Spur" zu sehen. Hingucker im Foyer ist sicherlich die überlebensgroße Farbrauminstallation, die den Namen "Gartenzwerge" trägt.

Lothar Fischer wollte nämlich, dass seine Schüler neue Wege beschreiten, und er gab ihnen den ungewöhnlichen Titel "Gartenzwerge" als Rahmenthema. "Außer meinem Werk, das 1997 entstand, kam bei dem Projekt aber nicht viel heraus", berichtete Menno Fahl.

Im Kunstgespräch unterhielten sich Pia Dornacher, die Leiterin des Museum Lothar Fischer, und die Neumarkter Kulturamtsleiterin Barbara Leicht mit Menno Fahl über seinen Werdegang und die unterschiedlichen Facetten und Ausprägungen in seinen Arbeiten.

"Bei den ,Gartenzwergen‘ hatte ich einen punkigen Ansatz. Die Farbe geht in die Form", meinte Fahl, der sehr erfreut darüber ist, dass der Förderverein des Museums diese aus verschiedenen Materialien bestehende Installation gekauft hat. Sie wird als Dauerleihgabe die Kinder in der Kindertagesstätte des Klinikums spielerisch zur Kunst hinführen und ihre Krankheit zumindest etwas in den Hintergrund drängen.

Die Ausstellung ist bis zum 7. Juli (Mittwoch bis Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 12 bis 18 Uhr) zu sehen. Sonderöffnungen für Gruppen auf Anfrage. Alle Werke sind käuflich. Der Eintritt ist frei. 

FRANZ XAVER MEYER

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