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Freitag, 24.01.2020

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Neue Infotafeln im Naturpark Altmühltal

Damit soll der Rückgang der biologischen Artenvielfalt vermindert werden - 14.12.2019 16:34 Uhr

Im Frühjahr wird‘s hier richtig bunt: So sehen die Infotafeln aus, die auf Blühflächen im Naturpark Altmühltal hinweisen. © Foto: Lena Deffner/Naturpark Altmühltal e.V.


28 Kommunen aus acht Landkreisen beteiligen sich daran, um nachhaltig Lebensraum für heimische Insekten zu schaffen. Nach mehreren Schulungen für die Bauhofmitarbeiter, die sich vor Ort um Bodenbearbeitung und die Aussaat kümmern, hat ein Großteil der Gemeinden diesen Herbst die geeigneten Flächen hergerichtet und zum Teil auch bereits eingesät: per Hand und unter Verwendung von heimischen Saatgut von über 50 verschiedenen Pflanzenarten. Die restlichen Gemeinden erledigen Bodenbearbeitung und Aussaat im kommenden Frühling.

Doch auch dann sei, so Projektleiterin Christa Boretzki vom Naturpark Altmühltal, vor allem eines wichtig – Geduld: "Die Blühflächen entfalten meist erst ab dem zweiten Jahr ihre volle Blüte. Anfangs müssen sie auch noch mehr gepflegt werden, später relativiert sich dies." Durch die Schulungen und die Vor-Ort-Termine mit dem Biologen Martin Weiß, Christa Boretzki sowie Naturpark-Rangerin Birgitta Hohnheiser wissen Bürgermeister und Bauhofmitarbeiter über den artenreichen Schatz Bescheid, der nun im Boden schlummert.

Für den Laien aber erschließt sich dies derzeit noch nicht. Deshalb informieren nun Infotafeln über das Engagement der Gemeinden und des Naturparks. Demnächst werden sie an den Blühflächen aufgestellt. Darauf steht dann auch, in welchen Orten im Naturpark es in Zukunft am reich gedeckten Blütentisch brummen und summen wird.

nn

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