Neue Vorschläge für die Gestaltung des Neumarkter Stadtparks

6.5.2021, 06:00 Uhr
Diese Planskizze für die Neugestaltung des „Wunderparkplatzes“ an der Mühlstraße hat der Verein „Freundeskreis Stadtpark Neumarkt“ an alle Stadträte geschickt.

Diese Planskizze für die Neugestaltung des „Wunderparkplatzes“ an der Mühlstraße hat der Verein „Freundeskreis Stadtpark Neumarkt“ an alle Stadträte geschickt. © Foto: Freundeskreis Stadtpark Neumarkt

In einem Schreiben an den Oberbürgermeister Thomas Thumann sowie an die Stadträtinnen und Stadträte bittet er, diese Pläne bei den zuschussgebenden Behörden miteinzureichen.

Der "Freundeskreis Stadtpark Neumarkt" hat viele Ideen und Wünsche von Neumarkter Bürgerinnen und Bürgern gesammelt – in letzter Zeit hauptsächlich von Senioren-Gruppierungen – und eine erfahrene Landschaftsarchitektin beauftragt, eine Vorschlagsskizze für den Bauabschnitt III zu erstellen.


Der Bund hat viele Fragen zum Neumarkter Stadtpark


Diesen Entwurf haben Karin Preissler und Michael Haslbeck, die beiden Vorsitzenden des Stadtpark-Vereins, auch der Presse zukommen lassen, um möglichst vielen Neumarkterinnen und Neumarktern die ihrer Meinung nach hervorragenden Ideen nahe zu bringen. Dies seien insbesondere der Generationenpark, eine "Waldserpentine mit Sitzquadern" anstatt einer großen Treppe, das Jeppe-Hain-Wasserlabyrinth, ein Baumkreis mit Kirschbäumen und ein "grünes Klassenzimmer".

Begegnungsort für alle Generationen

"In Verbindung mit unserem Plan zum Bauabschnitt II (Wunderparkplatz) und den dort vorgesehenen Attraktionen – Naschgarten, ,urban gardening‘, Streuobstwiese, begehbare Wasserfläche mit Ruheplätzen – könnte sich unser Stadtpark zu einem noch beliebteren Begegnungsort für alle Generationen entwickeln", schreiben Preissler und Haslbeck weiter. Anstatt des "blauen Tals" wünsche sich der Freundeskreis den "Generationenpark", weil dort Spiel und Sport für die ganze Familie, auch für Seniorinnen und Senioren, möglich wäre, "noch dazu im Schatten der großen Bäume".

Um dem "Klimawandel im urbanen Raum" mit der entsprechenden Vorsorge zu begegnen, seien auf den Plänen des Vereins möglichst wenige Flächen versiegelt, würden nirgends Bäume gefällt, stattdessen aber zusätzlich viele Bäume neu gepflanzt – auch im Bauabschnitt III.

 

Und es käme vor allem mit dem Wasserlabyrinth ein "wunderbarer Anziehungspunkt in die Stadt, der im Sommer eine angenehme Kühlung bringt". Dieses sei durchaus flexibel: "Wenn kein Wasser fließt, kann die Fläche als Bühne oder sogar als Tanzboden genutzt werden. Ein Wasseranschluss ist an dieser Stelle wohl bereits vorhanden."

Die Vorschläge seien wohldurchdacht und von sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern gewünscht, betonen die Vorsitzenden des Freundeskreises. Durch die großzügigen Fördermöglichkeiten könnte die Stadt eine Umgestaltung ermöglichen, die "im Sinne des Klimaschutzes auch für die kommenden Generationen ein familienfreundliches und generationenübergreifendes Freizeit- und Erholungsangebot bietet".

Keine Kommentare