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Dienstag, 15.10.2019

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Neuer Kindergarten in Seubersdorf

Der Gemeinderat genehmigt die Pläne für Öko-Holzbau - Rund sieben Millionen Euro - 23.09.2019 11:00 Uhr

An dieser Stelle entsteht eine nach ökologischen Grundsätzen gebaute Kindertagesstätte in Massivholz-Bauweise und mit Gründach. Nach ausführlicher Diskussion stimmte der Seubersdorfer Gemeinderat dem Bauantrag zu. Vier Mitglieder blieben jedoch bei ihrer ablehnenden Haltung. © Foto: Werner Sturm


Fehlt nur noch die Baugenehmigung vom Landratsamt Neumarkt, dann kann mit dem Bau der Kindertagesstätte begonnen werden. Die alten Gebäude auf dem dafür vorgesehenen Grundstück wurden bereits dem Erdboden gleich gemacht.

Die exakten Planungen für die Einrichtung wurden laut Bürgermeister Eduard Meier und Architekt Michael Kühnlein bereits intensiv mit den zuständigen Fachstellen bei der Regierung und dem Landratsamt sowie mit der Kindergartenleitung abgesprochen, die Fragen zum Immissionsschutz abgearbeitet.

Kühnlein stellte die exakte Planung vor. Demnach werden auf zusammen fast 4000 Quadratmetern ein Kindergarten für 100 Mädchen und Buben und eine Krippe für 36 Kleinkinder gebaut. Ferner gibt es diverse Technikräume, Räumlichkeiten für Inklusion und eine mehr als 1300 Quadratmeter große, zentrale Spielfläche.

Kindergarten bekommt Gründach mit PV-Anlage

Die Kindertagesstätte wird in Massivholz-Bauweise in Form eines Drei-Seiten-Hofes zwischen der Nürnberger Straße und der Bahnhofsstraße gebaut. Sie bekommt ein Gründach mit einer kleinen 40-Kilowatt-Photovoltaikanlage.

"Wir wünschen uns eine ökologische Bauweise mit lichtdurchfluteten, freundlichen und heiteren Gebäuden, die sich zum Innenhof hin öffnen", erklärte Kühnlein. Der Eingang zu der mit Holzpellets beheizten Einrichtung erfolgt von der Bahnhofstraße her. Es wurde angeregt, entlang der Straße rund 20 Parkplätze anzulegen. Die Gesamtkosten der Maßnahme bis hin zur Bezugsfertigkeit bezifferte der Architekt mit 7,345 Millionen Euro.

Nach ausführlicher Diskussion wurde dem Bauantrag das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Bei ihrer ablehnenden Haltung blieben wieder einmal die Gemeinderäte Georg Götz, Andreas Steiner, Josef Schlierf und Theresia Maget.

WERNER STURM

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