Samstag, 18.01.2020

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Sicherheit der Kinder vernachlässigt?

Eine Mutter aus Pilsach greift die zweite Bürgermeisterin Ulrike Nißlbeck an - 14.12.2019 12:36 Uhr

Nißlbeck, die auch Schul- und Jugendreferentin ist, bleibt gelassen und führt die Angriffe auf den bevorstehenden Kommunalwahlkampf zurück.

In einem Brief an die Neumarkter Nachrichten behauptet Sabrina Geitner auch im Namen von "anderen besorgten Eltern", dass Bürgermeister Adolf Wolf und insbesondere die zweite Bürgermeisterin Ulrike Nißlbeck "ohne Einbindung der Eltern, des Elternbeirates und der Fachdienststellen still und heimlich die während der Bauarbeiten an der Schule vorübergehend an der Kreisstraße und Pilsacher Hauptstraße eingerichtete Bushaltestelle doch tatsächlich an diesen stark befahrenen Straßen belassen" wollten.

Geitner schreibt weiter: "Die Schulkinder und hier insbesondere die Grundschulkinder werden einem hohen Unfallrisiko ausgesetzt, indem sie zwei Straßen (Kreis- und Hauptstraße) überqueren oder auf einem viel zu schmalen Gehweg auf die Busse warten müssen. Diese für alle aufmerksamen Beobachter eindeutige Gefahrensituation wurde von der zweiten Bürgermeisterin Nißlbeck zu Gunsten von Parkplätzen an der Schule negiert. Mit völligem Unverständnis reagierte sie auf die nachvollziehbaren Sorgen der Eltern und deren Forderung, die Schulbushaltestelle wieder an die Schule zurückzuverlegen, wie es auch ursprünglich geplant war. Für Nißlbeck waren das Schulambiente und Parkplätze sowie die angebliche Parkplatznot in Pilsach wichtiger als die Sicherheit unserer Kinder."

"Nicht mein Niveau"

Der Bitte der NN-Redaktion um eine schriftliche Stellungnahme zu diesen Vorwürfen will Nißlbeck auf Nachfrage nicht nachkommen. "Das ist nicht mein Niveau, so etwas über die Zeitung auszutragen. Die Eltern können mich persönlich ansprechen. Und die Leute in Pilsach wissen, was ich für Kinder und Jugendliche tue." Zur Sache sagt sie, man sei den Eltern doch entgegen gekommen, die Busse halten nach den Weihnachtsferien ab dem 7. Januar wieder oben bei der Schule. Der Kommunalwahlkampf lasse halt grüßen, meint Nißlbeck.

CHRISTINE ANNESER

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