Montag, 09.12.2019

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Umgehung und schlechte Straßen treiben Bürger in Rohr um

Die Umgehungsstraße und Straßenschäden im Ortsteil wurden bei der Bürgerversammlung moniert. - 16.11.2019 11:37 Uhr

Der schlechte Zustand der Ortsdurchfahrt und der damit einhergehende höhere Straßenlärm ist in den vergangenen Jahren regelmäßig beklagt worden. Bürgermeister Alexander Dorr will deshalb noch einmal beim Staatlichen Bauamt vorstellig werden. © Foto: Anne Schöll


Außerdem steht noch immer der Bescheid zum Planfeststellungsverfahren aus, der für 2017, dann für 2018 zugesagt worden war. Man hoffe, dass er nun bis zum Jahresende kommt. Wenn beide Bescheide vorliegen, sei der nächste Schritt der Grunderwerb.

Einer der über 60 Zuhörer monierte wieder den schlechten Zustand der Straße durch Rohr. Sie muss repariert werden, denn das mit der Umgehung ziehe sich und die vorgesehene Dorferneuerung muss dann auch erst geplant werden. Dorr versprach, mit den Staatlichen Bauamt als Straßenträger zu reden und auf einen Ortstermin zu drängen.

Ein Aßlschwanger beklagte den schlechten Zustand der Straße von Aßlschwang über den Möninger Berg Richtung Möning. Er will nicht auf den Ausbau im Rahmen des Kernwegenetzes warten und riet, den Teer wegzubaggern und die Trasse ordentlich zu schottern.

Laternen brannten nicht

Ein Hinweis kam zum neuen Baugebiet in Aßlschwang in Sachen Feuerwehr. Man solle bei der Ausweisung einen Platz freihalten für ein neues Feuerwehrhaus.

Klagen kamen, dass im unteren Teil von Aßlschwang die Straßenlampen eine zeitlang gar nicht brannten und jetzt nur jede zweite. Dorr erklärte, im Sommer habe ein Blitz in die Anlage eingeschlagen. Bei der Reparatur des Erdstromkabels hat man festgestellt, dass die Lampen ebenfalls beschädigt sind und nicht brennen. Weil diese Leuchtmittel eine Lieferzeit haben, hat man nun die Reservebestände der Stadt aktiviert und in jede zweite Laterne eingesetzt.

Hydrant bei Regen zugeschwemmt

Ein Feuerwehrmitglied sprach den Hydranten in der Schotterstraße zwischen Kirche und neuem Baugebiet an, der bei Regenfällen zugeschwemmt wird. Eine Pflasterung könnte helfen.

Ein Landwirt, der nur über einen Radweg in sein Feld kommt, klagte, er sei von Radfahrern schon des Öfteren beschimpft worden, wenn er dort fahre. Er bat um Aufstellen eines Schildes "Landwirtschaftlicher Verkehr frei".

Ein Hinweis galt einem alten Erdkeller in Richthof, der auf Gemeindegrund steht. Die Wurzeln der darauf wachsenden Bäume und Büsche sind inzwischen ins Mauerwerk eingedrungen. Wenn er erhalten werden soll, muss, allein schon aus Sicherheitsgründen, was gemacht werden.

Über Mitteilungsblatt geärgert

Ein Bürger aus Rohr ärgerte sich über das Mitteilungsblatt. Er wollte heuer das Dorffest auf die Titelseite bringen und war deshalb sehr frühzeitig im Rathaus, damit das auch klappt. Hat es aber wegen einem Badmintonturnier nicht.

In diesem Zusammenhang informierte Dorr, dass das Mitteilungsblatt ab Anfang kommenden Jahres nicht mehr von der Druckerei Ipunto in Freystadt-Rettelloh hergestellt wird, sondern bei Semmler-Druck in Dasswang.

ANNE SCHÖLL

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