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Montag, 27.05.2019

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Verlängerung der Geschwindigkeitsmessungen in Parsberg angedacht

Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit legte Stadtrat Ergebnisse vor: Jedes 14. Auto war zu schnell - 24.03.2019 10:45 Uhr

Auf Höhe der Parkgarage wird gerne durch Parsberg gebrettert. © Werner Sturm


Der Parsberger Stadtrat hat im Februar 2018 beschlossen, dass der Zweckverband Kommunale Verkehrssicherheit Oberpfalz für die Dauer eines Jahres den fließenden Verkehr überwachen soll. Grund für diesen Entschluss waren laut Bürgermeister Josef Bauer Forderungen aus den Bürgerversammlungen.

Bis Ende April gilt die Vereinbarung mit dem Zweckverband. Über eine Verlängerung wird der Stadtrat zeitgerecht entscheiden. Dass die Sinn machen könnte, zeigten jetzt aktuelle Zahlen, die dem Stadtrat von Sandra Schmidt und Thomas Gräml vom Zweckverband vorgestellt wurden. Demnach wurden seit 15. Juni 2018 innerorts 17 Messstellen eingerichtet, sechs davon in einer 30er-Zone, elf in einer 50er-Zone.

Bei 37 Messungen mit einer gesamten Messzeit von 109 Stunden wurden 14 662 Autofahrer erfasst. 1002 waren zu schnell unterwegs, 182 Fahrzeuge davon fuhren schneller als 65 Stundenkilometer. Schmidt und Gräml machten deutlich, dass es sich beim Zweckverband um eine Behörde handelt, der es nicht darauf ankomme möglichst viel Geld zu machen. Die Verkehrssicherheit stehe im Vordergrund.

In der Parkgarage an der Hohenfelser Straße kommt es nach den Worten des Rathauschefs immer wieder zu Beschädigungen, Vandalismus und zweckentfremdenden Nutzungen.

Mit der installierten Kameraüberwachung sei es schon gelungen, den einen oder anderen Zeitgenossen zu erwischen und zur Verantwortung zu ziehen. Jetzt hat der Stadtrat eine Satzung zur Benutzung der Parkgarage erlassen, die unter anderem das Rauchen und die Verwendung von Feuer, das Parken außerhalb der gekennzeichneten Stellflächen und die Lagerung von Betriebsstoffen untersagt.

Keine Partys in Parkgarage

Verboten ist es ferner, in der Garage An- und Verkäufe zu tätigen, Reparaturen an Fahrzeugen vorzunehmen, Spiel- und Sportgeräte zu benutzen, sich zum Genuss von Alkohol niederzulassen oder in der Parkgarage zu feiern. Wer gegen die Satzung verstößt kann mit einer Geldbuße bis zu 2500 Euro belegt werden.

Wie berichtet, haben Christsoziale, Freie Wähler Land und Junge Bürger im Stadtrat gemeinsam einen Antrag zur Erhöhung der Aufmerksamkeit für das Burgmuseum eingereicht. Der wurde einstimmig angenommen. Die Verwaltung wurde beauftragt, die notwendigen Schritte zur Umsetzung einzuleiten.

Die FW/Parsberger Wählergemeinschaft hatten beantragt, dass die Baugebiete im Süden und Südosten der Stadt möglichst mit dem Bau einer Haupterschließungsstraße erschlossen und an den öffentlichen Verkehr angebunden werden sollen. Einstimmig wurde festgelegt, dass sich die Stadt von einem Fachplaner die möglichen Anbindungen der Baugebiete und deren Auswirkungen aufzeigen lassen wird. Dabei sollen mögliche weitere Bebauungen, etwa östlich der Drogenklinik, berücksichtigt werden.

Die Stadt möchte mit ermäßigten Gebühren im Freibad, in der Bücherei und im Burgmuseum dazu beitragen, dass sich Jugendleiterinnen und Jugendleiter im Ehrenamt für den bundesweit einheitlichen Ausweis, die Jugendleiter/in-Card interessieren. Es wurde daher beschlossen, den Eintritt ins Freibad zum ermäßigten Tarif zu gewährleisten, die Nutzung der Bücherei um 50 Prozent auf sechs Euro zu ermäßigen und im Burgmuseum freien Eintritt zu gewähren. 

WERNER STURM

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