14. August 1968: Am Anfang standen nur acht Häuser

14.8.2018, 07:00 Uhr

© Kammler

Die Gründer der Gesellschaft – Angestelltenverbände verschiedener Richtungen, maßgeblich unterstützt von der Reichsversicherungs-Anstalt für Angestellte – machten sich schon zeitig den Gedanken zu eigen, daß zur persönlichen Freiheit des Menschen Eigentum gehört und ein Haus auf eigenem Grund und Boden den Grundstein für ein gesundes Familienleben abgibt. Aus dieser Anfangsidee hat die GAGFAH mit Hauptsitz in Essen und Niederlassungen im ganzen Bundesgebiet in fünf Jahrzehnten 150.000 sogenannte Wohneinheiten geschaffen.

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In Nürnberg fing sie 1926 mit acht Häusern an der Dahlienstraße (Eibach) an. Die Eigenheime mit schrägem Dachgeschoß, Ofenheizung und einem Zimmerchen, das nur für ein Bad vorgesehen war, kosteten damals an die 12.000 Mark. Die Doppelhäuser jüngeren Datums an der Viatisstraße liegen im Preis zwar etwa zehnmal so hoch, sind aber dafür aus anderem Holz geschnitzt, wie allein betriebsfertig eingerichtete Küchen, Bäder und Ölzentralheizungen beweisen.

Dem bescheidenen Beginn, bei dem die späteren Besitzer teilweise selbst noch handfest zupackten, folgten Ende der zwanziger Jahre ein Viertel an der Hardenbergstraße mit 136 Mietwohnungen und später die GAGFAH-Siedlung als erstes zusammenhängendes Projekt mit 179 Eigenheimen beim Standortlazarett. Nach dem Krieg entstanden wiederum Mietwohnungen an der Von-der-Tann-/Dunant- und Rothenburger Straße, viele neue Taten und in jüngster Zeit 53 Eigenheime am Nötteleinweg (Zollhaus), die bald weitere Nachbarn bekommen sollen.

Bei allen Bestrebungen, schöner und besser zu bauen, will die Gesellschaft auch künftig darauf achten, daß ihre Preise den Angestellten nicht über den Kopf wachsen.

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