21. Juni 1969: 100.000 Besucher erwartet

21.6.2019, 07:00 Uhr
Eine transportable Brücke wird in drei Minuten von einem Panzerfahrzeug ausgefahren.

Eine transportable Brücke wird in drei Minuten von einem Panzerfahrzeug ausgefahren. © Bauer/Holzknecht

Alles was Rang und Namen hat, war erschienen. Weder Regierungspräsident Karl Burkhardt, aus der Residenz Ansbach herbeigeeilt, noch gar Oberstaatsanwalt Hans Sachs, der sich zu einem Prominenten-Hubschrauberflug nicht zweimal bitten ließ, fehlten.

Die militärische Ausstellung will die Bevölkerung über die Bundeswehr sowie über die Ausrüstung und Aufbau des Heeres informieren. „Wir glauben, daß eine sachbezogene Information die beste und überzeugendste Art ist, den abwertenden und zum Teil diffamierenden Äußerungen über die Bundeswehr entgegenzutreten“, betonte in der Eröffnungsansprache Ausstellungsleiter Oberstleutnant Dittmann.

Die Ausstellung, in zehn Städten gezeigt und an bisher 35 Ausstellungstagen von rund 96.000 Besuchern besichtigt – in Nürnberg wird in Kürze der 100.000. Besucher erwartet – dient neben der Information auch der Werbung für den soldatischen Nachwuchs. „Wir sind stolz, überzeugend werben zu können, für einen Beruf, der bei gleichzeitiger Verantwortung für die Ausbildung und Erziehung junger Menschen besondere Anforderungen stellt“, erklärte Oberstleutnant Dittmann.

55 Fahrzeuge, darunter elf Kettenfahrzeuge, sowie ein Informationszelt mit 39 Schautafeln über die Weltlage, die NATO, Gliederung und Waffengattungen der Bundeswehr, Besoldung, Freizeit, Sport und Laufbahnen der Soldaten vermittelten einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Aufgaben der Bundeswehr.

Die „Ausstellung unser Heer“ ist bis zum 22. Juni täglich von 10 bis 21 Uhr durchgehend auf der Deutschherrnwiese geöffnet.

3 Kommentare