4. November 1968: Gedenken an geschmückten Gräbern

4.11.2018, 07:00 Uhr

© Kammler

Die Feierstunden auf dem West- und Südfriedhof waren auch in diesem Jahr trotz leichten Regens gut besucht. Dicht gedrängt hörten die Menschen unter wolkenverhangenem Himmel die Ansprachen der Geistlichen, die von Bläsermusik und Gesängen umrahmt waren.

Fallendes Laub war Symbol für die Betrachtungen über Tod und Vergänglichkeit alles Irdischen. Für den Christen bedeutet dieses Vergehen Übergang in ein anderes Leben.

Nach den Ansprachen hörten die Gläubigen die Fürbitten für die Verstorbenen, ehe sie sich zu den Gräbern ihrer Angehörigen und Bekannten aufmachten, um dort in stillem Gedenken zu verweilen. Die letzten Ruhestätten waren mit viel Liebe herbstlich geschmückt. Auf vielen Gräbern brannten Gedenkkerzen.

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