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Aus Rofa wird Resi: Betreiber will gehobeneres Publikum

Weitere Diskothek für das Partyvolk - 3500 Quadratmeter Platz für Gäste - 12.02.2016 06:00 Uhr

So sieht es in der neuen Disco am Klingenhof aus. Am 25. Februar macht die große Schwester des WON, die Resi, auf. © Roland Fengler


Nachdem zahlreiche Firmen in Klingenhof vor rund 30 Jahren nach und nach ihre Sachen zusammenpackten und die großen Fertigungshallen der ehemaligen Margarine-Werke "Resi Schmelz" leergefegt zurückließen, verwandelten sich die ehemaligen Industriegebäude in eine Partymeile für Nürnberg, die bis heute feierlustige Menschen aus der ganzen Region anzieht.  

Nun bekommt das Partyvolk dort eine weitere Disco. Die ehemalige Rockfabrik heißt ab sofort "Resi" und öffnet am 25. Februar ihre Tore. Weil der neue Betreiber, Helmuth Rower, dem auch das Won in der Regensburger Straße gehört, wusste, dass die Anwohner ihn und seine für vier Millionen Euro umgebaute Discothek nicht automatisch mit offenen Armen empfangen, hat er sich zusammen mit dem Servicebetrieb Öffentlicher Raum (Sör), dem Ordnungsamt und der Polizei bereits Gedanken über ein Verkehrs- und  Sicherheitskonzept gemacht.

Das beinhaltet die Sperrung einiger Straßen, um den Besucherstrom nur auf einer vorgegebenen Strecke zum Gelände hin und wieder weg zu bringen. Die VAG setzt außerdem freitags und samstags zusätzliche Nightliner ein und verstärkt die U-Bahnen.

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Resi statt Rofa! So sieht es in der neuen Disco am Klingenhof aus

Nach dem Aus der Rockfabrik soll die Resi ab 25. Februar Platz für rund 2000 Feierwütige bieten. Der Betreiber Helmuth Rower will damit seinem WON eine große Schwester zur Seite stellen. Wir haben einen ersten Blick in die Räume geworfen.


Ein gehobeneres Publikum will Rower mit teureren Getränken anziehen. 2,50 Euro kostet ein Schnaps, drei Euro das Bier. In seiner zweiten Diskothek, dem Won, kostet ein Bier gerade einmal die Hälfte. 2000 bis 2500 Menschen finden auf insgesamt 3500 Quadratmetern Platz und 30 Türsteher sind rund um das Gelände im Einsatz - vor allem um zu gewährleisten, dass die "Resi" den Anwohnern ein guter Nachbar ist.

Mehr zum Thema gibt es im Blog unserer Nightlife-Expertin Julia Vogl.

Dieser Artikel wurde am 12. Februar um 15.25 Uhr aktualisiert. 

Stefanie Taube

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