BLM zur Kürzung bei Radio Z: "Wir mussten überall einsparen"

16.2.2013, 13:20 Uhr

"Wir behandeln alle gleich." Manfred Treml ist Mitglied des Förderungsausschusses der BLM. © oh

Auf Anfrage von nordbayern.de äußerte sich Treml folgendermaßen: "Die Anträge von Radio Z wurden durchstudiert und behandelt wie alle anderen auch. Uns stehen insgesamt 150 000 Euro weniger zur Verfügung. Wir mussten überall einsparen. Es kann nunmal nicht jedes Jahr einen Zuwachs geben."

In ihren Statements haben Radio-Z-Mitarbeiter die BLM immer wieder dazu aufgefordert, sich zu den Gründen zu äußern, warum der Förderungsausschuss in seiner Sitzung vom 7. Februar eine 20-prozentige Kürzung der Fördergelder beschlossen hat.

Im Großen und Ganzen unterstütze Treml Bürgerradios wie Radio Z. "Sie arbeiten zwar nicht für Menschenmassen, aber sie gehören in der Farbe unbedingt dazu. Für

Randgruppen sind sie oft die einzige Anlaufstelle. Auch als Vorsitzender des Hörfunkausschusses versuche ich, die Ehrenamtlichen zu unterstützen und die Strukturen zu stärken."
 

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