Carsharing in Nürnberg: Stadt plant vier Standorte

12.12.2014, 06:00 Uhr
Umweltfreundlich und kostensparend: Carsharing ist anderswo auf dem Vormarsch - Nürnberg hinkt noch hinterher.

Umweltfreundlich und kostensparend: Carsharing ist anderswo auf dem Vormarsch - Nürnberg hinkt noch hinterher. © dpa

Die Grünen und die FDP hatten dazu im Verkehrsausschuss einen Bericht beantragt. Baureferent Daniel Ulrich machte deutlich, dass die Stadt „kleinere Brötchen backen muss“, weil sie es nicht geschafft hat, bei einem Förderprogramm der EU berücksichtigt zu werden: „Wir wollen aber eine Verzahnung von Carsharing, Fahrradverleihsystem, Elektromobiliät und Taxis.“ Als Standorte nannte Ulrich den Hauptbahnhof, St. Johannis, Wöhrd und Thon.

Es wird zwei konkurrierende Systeme beim Carsharing geben: Neben festen Stationen, an denen Autos gemietet werden können, werden auch Mietautos über die Stadtfläche verteilt. CSU-Stadtrat Marcus König möchte mit dem Carsharing auch die Elektromobilität fördern. Achim Mletzko, Fraktionsvorsitzender der Grünen, forderte vor allem attraktive Standorte für das Carsharing. Thorsten Brehm verlangte von der VAG, dass sie Carsharing bei ihrem Tarifangebot mit berücksichtigt.

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