Mittwoch, 25.11.2020

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Corona in Nürnberg: Sieben-Tage-Inzidenz über 260

Wert höher als vor einer Woche - vor 9 Stunden

Die Anzahl der Neuerkrankten beschreibt die Sieben-Tage-Inzidenz: Pro 100.000 Einwohner gab es in den vergangenen sieben Tagen laut LGL 261,40 Neuinfektionen. Am Vortag lag der Wert bei 242,11, vor sieben Tagen bei 241,50.

In Nürnberg haben sich mittlerweile 7876 (+267) Menschen nachweislich mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infiziert. 72 (+0) Menschen sind bislang an oder mit dem Virus verstorben. (Quelle: Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Stand: 22.11.2020; 8 Uhr)

31 (+2) Covid-19 Patienten befinden sich aktuell auf den Intensivstationen Nürnberger Krankenhäuser, 157 (-2) Infizierte liegen auf Normalstationen. (Quelle: Stadt Nürnberg. Stand: 25.11.2020)

Wir aktualisieren die Fallzahlen täglich von Montag bis Freitag. In Klammern ist jeweils die Veränderung der Fallzahlen zum Vortag beziehungsweise zur letzten Meldung angezeigt. Alle Indizenzwerte in Bayern finden Sie hier.

Was bedeutet der Inzidenzwert?

Der Inzidenzwert beschreibt die Rate der Neuerkrankungen pro 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Die Angaben des für die bundesweiten Zahlen zuständigen Robert-Koch-Institut (RKI), des bayerischen LGL und der örtlichen Gesundheitsämter weichen dabei teilweise voneinander ab. Ein Grund dafür sind unterschiedliche Zeiträume und Zeitpunkte, in denen die Daten erfasst, verarbeitet und weitergemeldet werden. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

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In Zeiten von Corona: Ein Blick in die Isolierstation im Klinikum Nord

Zutritt nur mit Schutzkleidung: Normalerweise liegen auf der Isolierstation 16 II in Nürnberger Klinikum Nord Patienten mit Tuberkulose oder schwerer Influenza. In den vergangenen Wochen kamen Verdachtsfälle auf Corona-Virus dazu. Alle Mitarbeiter der Isolierstation — ein Oberarzt, drei Assistenzärzte und 25 Schwestern und Pfleger — müssen sich penibel an die hygienischen Vorschriften halten. Ein Einblick.


Corona: Diese Regeln gelten aktuell in Nürnberg

Seit Montag, 2. November, gelten bayernweit einheitliche Lockdown-Regeln.

Private Treffen: Die Menschen sollen Kontakte nach Möglichkeit nur zu ihrer engsten Familie aufrecht erhalten. Es dürfen sich nur zwei Hausstände treffen, die Personenzahl ist auf zehn begrenzt. Das gilt sowohl für die eigene Wohnung als auch den öffentlichen Raum.

Freizeit und Kultur: Fast alle Einrichtungen sind geschlossen - etwa Theater, Opern oder Konzerthäuser. Ebenso Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen und Spielbanken. Öffentliche Spielplätze unter freiem Himmel bleiben geöffnet bleiben. "Dort dürfen aber keine Ansammlungen von Personen stattfinden", heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Nürnberg. Offen bleiben außerdem die Standorte der Stadtbibliothek.

Gastronomie: Restaurants sind geschlossen, dürfen aber Speisen zur Selbstmitnahme verkaufen. Nicht öffentlich zugängliche Betriebskantinen dürfen offen bleiben.

Körperpflege: Massage-, Kosmetik- und Tattoo-Studios sowie vergleichbare Einrichtungen sind geschlossen. Physiotherapien und andere medizinisch notwendige Behandlungen bleiben weiter erlaubt, ebenso Friseurbetriebe.

Alkoholverbot: In bestimmten Teilen der Nürnberger Innenstadt gilt ein Alkoholverbot. Der zugehörige Bereich wurde am 23. Oktober ausgeweitet, den aktuellen Zuschnitt können Sie der Karte weiter unten entnehmen. Von 22 bis 6 Uhr darf an Verkaufsstellen und von Lieferdiensten kein Alkohol verkauft werden.

Maskenpflicht: Auf denselben Straßen und Plätzen ist das Tragen einer Maske vorgeschrieben, da dort mehr Menschen aufeinander treffen. Außerdem gilt die Maskenpflicht für Aufzüge, Kantinen, Eingänge von Hochhäusern und weitere Orte, wo viele Menschen aufeinandertreffen.

+++ Wenn Sie unsere interaktive Karte nicht sehen, können Sie sie hier in einem neuen Fenster öffnen +++

Einzelhandel: Läden bleiben geöffnet, ebenso Wochenmärkte und andere Märkte, bei denen Waren verkauft werden - zumindest dann, wenn sie "keinen Volkfestcharakter haben und keine größeren Besucherströme anziehen". Auch ein entsprechendes Hygienekonzept sei notwendig, heißt es aus dem Nürnberger Rathaus.

Sport: Untersagt sind der Betrieb und die Nutzung von Sporthallen und -plätzen, Fitnessstudios, Tanzschulen und anderen Sportstätten in Gebäuden. Unter freiem Himmel dürfen Sportstätten wie Basketballplätze weiter genutzt werden, aber nur alleine, zu zweit oder mit dem eigenen Hausstand. Bundesligaspiele finden ohne Zuschauer statt.


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sima, dpa

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