District Ride 2014: Der strahlende Sieger Brandon Semenuk

6.9.2014, 18:45 Uhr
Der Sieger des District Ride 2014, Brandon Semenuk, ist ein Ausnahmetalent. Der Kanadier hatte mit Nürnberg noch eine Rechnung offen, stürzte er bei der letzten Ausgabe 2011 schwer im Finale. Nun hat er sein Ziel erreicht.
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Der Sieger des District Ride 2014, Brandon Semenuk, ist ein Ausnahmetalent. Der Kanadier hatte mit Nürnberg noch eine Rechnung offen, stürzte er bei der letzten Ausgabe 2011 schwer im Finale. Nun hat er sein Ziel erreicht. © Thilo Schumann

Ein Siegerlächeln sieht eigentlich anders aus. Aber der 23-Jährige ist ein ruhiger, eher schüchterner Typ, dem man seine Freude über den ersten Platz nicht ansieht.
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Ein Siegerlächeln sieht eigentlich anders aus. Aber der 23-Jährige ist ein ruhiger, eher schüchterner Typ, dem man seine Freude über den ersten Platz nicht ansieht. © Thilo Schumann

Semenuk ist ein Gewinnertyp. Für ihn gilt nur der Sieg. Den hat er vor Augen. Dementsprechend setzt er bei Wettbewerben wie dem District Ride einen regelrechten Tunnelblick auf und...
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Semenuk ist ein Gewinnertyp. Für ihn gilt nur der Sieg. Den hat er vor Augen. Dementsprechend setzt er bei Wettbewerben wie dem District Ride einen regelrechten Tunnelblick auf und... © Tobi Lang

...geht hoch konzentriert in die Läufe. Das Abklatschen mit den Fans entlang der Strecke müssen andere Profis übernehmen.
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...geht hoch konzentriert in die Läufe. Das Abklatschen mit den Fans entlang der Strecke müssen andere Profis übernehmen. © Andreas Franke

Der Kanadier stürzte 2011 beim District Ride schwer und blieb nach dem zweiten Finallauf benommen im Ziel liegen.
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Der Kanadier stürzte 2011 beim District Ride schwer und blieb nach dem zweiten Finallauf benommen im Ziel liegen. © Michael Matejka

 Mit deutlichen Blessuren im Gesicht musste er mit dem 3. Podiumsplatz vorlieb nehmen. Ganz oben vom Podium strahlte 2011 der Brite Sam Pilgrim (Mitte), der seinen Titel aufgrund von "mentalen Blockaden", wie er selbst sagt, nicht verteidigen konnte. Auf den zweiten Platz landete Martin Söderström aus Schweden, der dieses Jahr verletzungsbedingt aussetzte.
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Mit deutlichen Blessuren im Gesicht musste er mit dem 3. Podiumsplatz vorlieb nehmen. Ganz oben vom Podium strahlte 2011 der Brite Sam Pilgrim (Mitte), der seinen Titel aufgrund von "mentalen Blockaden", wie er selbst sagt, nicht verteidigen konnte. Auf den zweiten Platz landete Martin Söderström aus Schweden, der dieses Jahr verletzungsbedingt aussetzte. © Thilo Schumann

Dieses Jahr jedoch schloß Semenuk nun seinen Frieden mit der Stadt.
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Dieses Jahr jedoch schloß Semenuk nun seinen Frieden mit der Stadt. © Thilo Schumann

Nach zwei überragenden und fehlerlosen Läufen im Finale durfte er am Samstag ganz oben auf dem Podium stehen.
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Nach zwei überragenden und fehlerlosen Läufen im Finale durfte er am Samstag ganz oben auf dem Podium stehen. © Thilo Schumann

Dann endlich konnte auch er in die Kamera lächeln.
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Dann endlich konnte auch er in die Kamera lächeln. © Thilo Schumann

Mit dem Sieg in Nürnberg übernimmt Brandon Semenuk auch die Führung in der Weltrangliste der Freeride-Mountainbiker - jedoch dicht gefolgt von Brett Rheeder und Anthony Messere, ebenfalls beide aus Kanada.
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Mit dem Sieg in Nürnberg übernimmt Brandon Semenuk auch die Führung in der Weltrangliste der Freeride-Mountainbiker - jedoch dicht gefolgt von Brett Rheeder und Anthony Messere, ebenfalls beide aus Kanada. © Thilo Schumann

An der Spitze dieser Liste steht nun ein Mann, der nicht nur großes Talent hat, sondern auch fokussiert ist wie kein anderer in diesem Sport. Zuhause ist Semenuk nicht nur auf dem Dirtbike unterwegs, sondern trainiert seine Ausdauer, Sprungkraft und Vielseitigkeit mit seinem vollgefederten Bike auf Trails in den kanadischen Wäldern.
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An der Spitze dieser Liste steht nun ein Mann, der nicht nur großes Talent hat, sondern auch fokussiert ist wie kein anderer in diesem Sport. Zuhause ist Semenuk nicht nur auf dem Dirtbike unterwegs, sondern trainiert seine Ausdauer, Sprungkraft und Vielseitigkeit mit seinem vollgefederten Bike auf Trails in den kanadischen Wäldern. © Thilo Schumann

Sollte er sich dieses Jahr an der Spitze behaupten, hätte er das Triple perfekt.
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Sollte er sich dieses Jahr an der Spitze behaupten, hätte er das Triple perfekt. © Tobias Lang

2011 und 2012 war er bereits "Weltmeister" und führte die Liste der Freeride-Mountainbiker an.
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2011 und 2012 war er bereits "Weltmeister" und führte die Liste der Freeride-Mountainbiker an. © Tobias Lang

Die große Öffentlichkeit meidet Semenuk jedoch. Am liebsten ist der 23-Jährige mit seinen Freunden zusammen, hier mit Brett Rheeder (r.) und Anton Thelander (l.) nach der Siegerehrung im Fahrerlager.
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Die große Öffentlichkeit meidet Semenuk jedoch. Am liebsten ist der 23-Jährige mit seinen Freunden zusammen, hier mit Brett Rheeder (r.) und Anton Thelander (l.) nach der Siegerehrung im Fahrerlager. © Katrin Wiersch

84.000 Zuschauer verfolgten seinen Sieg in Nürnberg. Zudem wurde der District Ride im Fernsehen und via Livestream in die ganze Welt übertragen.
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84.000 Zuschauer verfolgten seinen Sieg in Nürnberg. Zudem wurde der District Ride im Fernsehen und via Livestream in die ganze Welt übertragen. © Katrin Wiersch

Rund 150 Medienvertreter waren akkreditiert für die Veranstaltung.
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Rund 150 Medienvertreter waren akkreditiert für die Veranstaltung. © Andreas Franke

Semenuk hat Frieden geschlossen mit Nürnberg. "Mit diesen unglaublich vielen Zuschauern ist der Red Bull District Ride anders als alle Events. Ich bin überwältigt, dass ich für sie so einen Lauf abliefern konnte."
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Semenuk hat Frieden geschlossen mit Nürnberg. "Mit diesen unglaublich vielen Zuschauern ist der Red Bull District Ride anders als alle Events. Ich bin überwältigt, dass ich für sie so einen Lauf abliefern konnte." © Andreas Franke

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