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Donnerstag, 19.09.2019

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Engpässe und Staus drohen: Taxifahrer demonstrieren

Kunden sollten auf andere Verkehrsmittel ausweichen - Bayernstraße gesperrt - 18.09.2018 13:01 Uhr

Wer in Nürnberg am Dienstag auf ein Taxi wartet, steht möglicherweise ziemlich lange: Die Taxifahrer demonstrieren in den Abendstunden nämlich entlang der Bayernstraße. © NN


Wolfgang Ziegler, Vorstand der Nürnberger Taxi-Zentrale, spricht von "Engpässen" in der Versorgung und empfiehlt den Kunden, "während dieser Zeit auf andere Verkehrsmittel auszuweichen". Zudem kann es ausgerechnet in der abendlichen Rushhour zu Staus kommen. Denn wegen der Demo ist die Bayernstraße zwischen Münchener und Regensburger Straße in Fahrtrichtung Osten von 17.30 bis 20 Uhr vollständig gesperrt. In der Gegenrichtung ist die Bayernstraße in dem angegebenen Abschnitt nur einspurig befahrbar. Mit Behinderungen ist zu rechnen. 

Die Taxi-Zentralen in Erlangen, Fürth und Nürnberg sowie der Landesverband Bayerischer Taxi- und Mietwagenunternehmer protestieren dagegen, dass das Personenbeförderungsgesetz (PBef G) nach Maßgaben des Online-Vermittlungsdienstes Uber geändert wird. Die ARD hatte Ende Juli berichtet, dass Uber komplette Textbausteine für ein neues Gesetz unter den Abgeordneten in Berlin verbreitet habe. Uber, so die Taxerer, sei mit dem Versuch gescheitert, gewerbliche Personenbeförderung mit Privatautos und Hobbyfahrern einzurichten. "Nun will man wohl durch Gesetzesänderung eine weitestgehende Freigabe von solchen und ähnlichen Verkehren erreichen", so Ziegler. Außerdem gebe es den Vorschlag, den Städten die Begrenzung von Taxigenehmigungen zu untersagen. Darin sehen Unternehmer und die Taxi-Zentrale "eine Bedrohung unserer Existenzgrundlage". 

nn

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