Donnerstag, 15.04.2021

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Entwarnung nach Lasterbrand: Am Donnerstag droht kein Stau-Chaos in Nürnbergs Westen

Südwesttangente war durch enorme Hitze beschädigt - Reparatur beendet - 08.04.2021 10:10 Uhr

Der Fahrer des Lasters blieb bei dem Brand unverletzt. 

07.04.2021 © ToMa


Der Lastwagen ist schwer gezeichnet von dem Brand. Die Fahrerkabine ist komplett ausgebrannt, das Gerippe der Ladefläche schwarz, die Reifen geplatzt. Die Hitze, die in dem Zwölftonner wütete, muss enorm gewesen sein. Der Lastwagen fing auf der Südwesttangente bei Schweinau Feuer - der Fahrer reagierte geistesgegenwärtig und stellte ihn auf dem Standstreifen ab. Nur Minuten später stieg eine Rauchsäule im Westen Nürnbergs auf.

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Rauchsäule über der Südwesttangente: Laster fängt Feuer

Nach einem Lasterbrand auf der Südwesttangente brach am Mittwochvormittag Verkehrschaos aus. Der Hauptknotenpunkt blieb für Stunden gesperrt, mittlerweile ist zumindest die linke Spur wieder freigegeben. Weil die Fahrbahn aber auch am Donnerstag noch nicht repariert sein wird, droht im morgendlichen Berufsverkehr erneut Stau.


Warum der Laster Feuer fing, ist noch unklar. Vermutet wird ein technischer Defekt. Klar ist hingegen: Das Fahrzeug war nicht mehr zu retten. Der Zwölftonner, der Kunststoffteile geladen hatte, ist jetzt schrottreif. Die Fracht verschmolz durch die enorme Hitze, weswegen die Feuerwehr mit Spezialfahrzeugen anrücken musste. Das Plastik musste aufwendig gekühlt werden. Dass die Südwesttangente nach der Ausfahrt Gebersdorf schwer beschädigt wurde, konnten aber auch die Retter nicht verhindern.

Fahrbahn durch enorme Hitze beschädigt

Das hatte Folgen. Nachdem die Südwesttangente über Stunden gesperrt blieb, staute es sich kilometerlang. Der Verkehr wurde von der Polizei in Gebersdorf abgeleitet, eine Blechlawine zog sich durch den Westen der Stadt. Viele Autofahrer schlängelten sich über den Tillypark zur Auffahrt Schweinau, wo die Hauptverkehrsachse wieder freigegeben war.

Bis in den späten Mittwochabend gab es Beeinträchtigungen: Der Standstreifen und die rechte Spur waren gesperrt. Lediglich auf der linken Spur floss der Verkehr. Der Servicebetrieb öffentlicher Raum (Sör) erneuerte noch am Mittwoch die durch die Hitze beschädigte Fahrbahndecke. Am heutigen Donnerstag müsste der Verkehr also wieder reibungslos fließen. Der Abschnitt zwischen Gebersdorf und dem Nürnberger Hafen gilt als Nadelöhr - Tag für Tag fahren hier Tausende Autos.

Der Artikel wurde am Donnerstag um 10.10 Uhr aktualisiert.


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