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Sonntag, 20.10.2019

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Giftige Stoffe: Gefahrenguttransporter auf A3 gestoppt

Der Sattelzug war weder gekennzeichnet noch ausreichend gesichert - 02.08.2019 12:17 Uhr

Die Verkehrsbeamten wurden am Donnerstag auf einen Sattelzug-Fahrer aufmerksam, der auf der A3 bei Nürnberg-Nord mit seinem Handy telefonierte. Er war mit seinem Fahrzeug auf dem Weg von Düsseldorf nach Istanbul.

Bei der Überprüfung der Frachtpapiere stellten die Polizisten zunächst fest, dass der Transporter überwiegend mit Gefahrgut beladen war. Allerdings fehlte am Fahrzeug jegliche vorgeschriebene Kennzeichnung. Die Ladung bestand aus Flüssigkeiten und Stoffen, die als ätzend, giftig, leicht entzündbar und umweltgefährdend eingestuft sind.
Eine Palette mit Säure stand komplett ungesichert auf einer weiteren Palette mit leicht entzündlicher Flüssigkeit und war bereits leicht zur Seite gekippt.

Der Fahrer legte zumindest eine Schulungsbescheinigung vor, dass er als Fahrer für Gefahrgut qualifiziert ist. Die Überprüfung ergab aber schnell, dass es sich dabei um eine komplette Fälschung handelte und er somit nicht über die vorgeschriebene Ausbildung verfügte.

In Absprache mit der Staatsanwaltschaft wurde gegen den Fahrer und den Unternehmer ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung eingeleitet und eine erhebliche Sicherheitsleistung einbehalten. Dazu kommen noch die Verfahren wegen der Verstöße gegen die Gefahrgutvorschriften. Die Beamten untersagten die Weiterfahrt bis ein geeigneter Fahrer zur Verfügung stand, der Sattelzug ordentlich gekennzeichnet war und die Ladung ausreichend gesichert wurde.

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vek

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