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Großprojekt in Nürnberg: Die Cnopfsche Kinderklinik baut neu

Immer mehr Patienten: Vierstöckiger Anbau entsteht für 90 Millionen Euro - 25.02.2021 12:24 Uhr

Die  Klinik Hallerweise-Cnopfsche Kinderklinik hat immer mehr Patienten - und plant einen Anbau für 90 Millionen Euro. Foto: Christine Fuchs

24.02.2021 © e-arc-tmp-20200324_122938-3.jpg, NN


Noch ist wenig zu sehen. Ein Bauzaun um das Schwesternwohnheim neben dem Haupteingang der Klinik ist ein erster Hinweis auf das Großprojekt, zudem sind in der Sankt–Johannis-Mühlgasse die gegenüberliegenden Parkplätze gesperrt. Das Schwesternwohnheim wird demnächst abgerissen, dort wird das neues Gebäude entstehen. Auf einer Fläche von rund 4000 Quadratmetern wird ein vierstöckiger Anbau an das Klinikgebäude errichtet: Die Notaufnahme, der OP-Trakt, die Zentralsterilisation, die Intensivmedizin, die Intensivüberwachungspflege für Kinder und Erwachsene sowie zwei Kinder-Stationen werden dort unterkommen.

"Herausfordernde Zeiten"

Peter Rahn, geschäftsführender Leiter der Klinik Hallerwiese-Cnopfschen Kinderklinik, sagt: „In diesen herausfordernden Zeiten freuen wir uns, dass wir mit dem Neubau der Cnopfschen Kinderklinik ein positives Zeichen für die Zukunft setzen können.“ Seit mehr als 150 Jahren gibt es die Cnopfsche im Stadtteil St. Johannis. „Mit dem Neubau stellen wir sicher, dass wir kranke Kinder auch in Zukunft bestmöglich versorgen können. Dabei ist uns vor allem wichtig, das Bauprojekt im guten Einvernehmen mit unseren Patienten, Mitarbeitern und Anwohnern zu verwirklichen.“


Immer mehr Patienten verzeichnete die Klinik in den vergangenen Jahren: Nicht nur wegen des Raummangels hat man sich für den Neubau entschieden. Der letzte Umbau erfolgte im Jahr 1987 — das Haus könne wegen seiner Raumaufteilung und der installierten Technik nur noch bedingt die steigenden Anforderungen im Gesundheitswesen erfüllen. Dies ist übrigens nicht das einzige Großprojekt in Nürnberg: Am Südklinikum in Langwasser wird ein neues Kinderkrankenhaus entstehen, Baubeginn soll im kommenden Jahr sein.

Anwohner im Blick

Abriss und Neubau - das ist für die Anwohner natürlich nicht unbedingt angenehm. Das weiß auch Diakoneo als Träger der Klinik Hallerwiese-Chopfsche Kinderklinik. Und so hat man bereits Anfang März 2020 eine Infoveranstaltung für die Nachbarn organisiert. Dabei sprachen die Anwohner vor allem Themen wie Lärmbelästigung oder Verkehrseinschränkungen an.

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Die Klinik möchte, dass die Anwohner von den Bauarbeiten so wenig Auswirkungen wie möglich spüren. Dazu sagt Pressereferentin Claudia Pollok: „Leider erschwert die Pandemie derzeit den persönlichen Austausch mit den Anwohnern und Nachbarn. Sobald es die geltenden Corona-Hygienemaßnahmen zulassen, wird wieder eine Infoveranstaltung angeboten.“ In der Zwischenzeit nutze man andere Möglichkeiten, um in Kontakt zu bleiben. Zum Beispiel stehe man im Austausch mit dem Bürgerverein St. Johannis.


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Welche Folgen hat Corona für das Bauprojekt? Man sei im Zeitplan, sagt Claudia Pollok: „Aus aktueller Sicht hat die Pandemie keine Auswirkungen auf die geplante Fertigstellung des Neubaus.“


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