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Herrmann entsetzt über AfD-Kommentar zu Nürnberger Christkind

Das Posting der Partei wurde mittlerweile gelöscht - 01.11.2019 12:11 Uhr

"Hier begegnet uns die hämische Fratze des Rassismus, den die AfD als ihre Geisteshaltung immer gerne leugnen möchte", sagte Herrmann am Freitag. Die 17-jährige Munsi war am Mittwoch von einer Jury einstimmig zum neuen Christkind von Nürnberg für die nächsten zwei Jahre gewählt worden. Munsi ist gebürtige Nürnbergerin, ihr Vater ist Inder, ihre Mutter Deutsche.

Der AfD-Kreisverband München-Land hatte am Donnerstag bei Facebook ein Bild von Munsi mit einem Kommentar in Anspielung auf die Ausrottung der Ureinwohner Amerikas veröffentlicht: "Nürnberg hat ein neues Christkind. Eines Tages wird es uns wie den Indianern gehen."

Hunderte Internetnutzer verteidigten die junge Frau daraufhin; der AfD-Kreisverband löschte den umstrittenen Post später und entschuldigte sich.

"Selbst wenn die AfD-Kreisvorsitzende sich von dem Eintrag distanziert hat, macht es die Aussage nicht besser", sagte Herrmann. "Das Posting zeigt nämlich abermals den rechtsextremistischen Wind, der bei der AfD weht."

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Entscheidung gefallen: Benigna ist das neue Nürnberger Christkind

21 Bewerbungen waren bei der Stadt eingegangen, unter sechs Finalistinnen setzte sich schließlich die 17-jährige Benigna Munsi durch. Sie wird für die nächsten zwei Jahre im Rauschgoldengel-Kostüm das Nürnberger Christkind mimen - ihr größter Auftritt steht der jungen Frau mit der Eröffnung des Christkindlesmarktes und dem dazugehörigen Prolog auf der Empore der Frauenkirche bevor.


dpa

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