Im Advent: Zu viele Buden in der Innenstadt?

7.12.2014, 18:14 Uhr
An den Ständen in der König- oder Karolinenstraße lässt es sich etwas entspannter als im Trubel auf dem Hauptmarkt Glühwein schlürfen oder Drei im Weckla verputzen.

An den Ständen in der König- oder Karolinenstraße lässt es sich etwas entspannter als im Trubel auf dem Hauptmarkt Glühwein schlürfen oder Drei im Weckla verputzen. © Björn Bischoff

Das hat natürlich auch Vorteile: An den Ständen in der König- oder Karolinenstraße lässt es sich etwas entspannter als im Trubel auf dem Hauptmarkt Glühwein schlürfen oder Drei im Weckla verputzen.

Dafür aber ist es um die Geschmackssicherheit der Stand-Betreiber nicht immer zum Besten bestellt: So wirken manche Buden wie riesige goldglänzende Geschenkpakete, während andere versuchen, mit pseudo-altfränkischer Fachwerkromantik zu punkten. Neben den reinen Verkaufsständen haben sich mittlerweile auch überdachte Imbissbuden etabliert.

Manchmal fragt man sich deshalb, ob es ein genussfreudiger Nürnberg-Besucher angesichts dieser Konkurrenz überhaupt noch bis zum „Städtlein aus Holz und Tuch“ schafft, wo sowohl die Gestaltung der Buden als auch das vorweihnachtliche Angebot nach etwas strengeren Kriterien gemessen werden.

Als nicht gerade sehr ansehnliche „Essmeile“ hatte die Nürnberger SPD heuer schon im Juni den Weg zum Christkindlesmarkt kritisiert und nach höheren Qualitätsstandards verlangt.

Ein Arbeitsteam des Wirtschaftsreferats kam danach zu dem Ergebnis, dass die Stände durchaus dem Weihnachtsflair in der Innenstadt zugute kommen. Ein zu großer Wildwuchs werde durch die Begrenzung auf maximal 27 Stände auf jeden Fall vermieden.

Wir wollen von Ihnen diesmal wissen: „Im Advent: Zu viele Buden in der Innenstadt?“ Geben Sie Ihr Votum bitte hier oder auf der rechten Seite ab. Über die Leserfrage diskutieren können Sie im Internet auf unserer Debattenseite "Senf dazu".

Vergangene Woche wollten wir von Ihnen wissen: „Braucht der Tiergarten ein Elefantengehege?“ Teilgenommen haben 768 Leser. Mit Ja antworteten 67,4 Prozent, mit Nein 32,6 Prozent.

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