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Kampfsportler-Polizist macht mit Nazis kurzen Prozess

Rechte griffen Beamten in Zivil an - Eigene Stärke gewaltig überschätzt - 03.05.2013 13:55 Uhr

Die beiden zur rechten Szene gehörenden Täter befanden sich auf dem Rückweg von einer Gerichtsverhandlung, welche sie als Zuhörer verfolgt hatten. Auf Höhe des Westfriedhofs trafen sie auf eine zivile Streife der Polizei.

Ohne zu wissen mit wem sie es zu tun hatten, griffen die Nazi-Schläger einen der Beamten an. Einer der Männer stellte dem Polizisten ein Bein und der zweite Gewalttäter sprang ihm in den Rücken. Bei dem rücksichtslosen Angriff wurde der Beamte leicht verletzt.

Doch die beiden Rechten hatte ihre Rechnung ohne den anderen Beamten gemacht. Dieser ist aktiver Kampfsportler. Er schaffte es, die beiden aggressiven Männer innerhalb kürzester Zeit auf dem Boden zu fixieren und danach mit dem verletzten Kollegen festzunehmen.

Die Polizei prüft derzeit, ob es sich um eine politisch motivierte Gewalttat handelt. Möglicherweise verwechselten die beiden Neonazis die Beamten mit anderen Personen.

ast

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