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Künftiger Umgang mit Zeppelintribüne bleibt umstritten

Ab April startet die Sanierung eines Teilstücks - 19.02.2015 06:02 Uhr

Sanieren oder nicht sanieren? Die Zeppelintribüne bleibt weiterhin Reizpunkt. © Michael Matejka


„Für Hitler dürfte man keinen einzigen Stein auf den anderen richten“, sagte Reindl in der ARD-Sendung Titel, Thesen, Temperamente. „Es ist etwas anderes ob man ein KZ bewahrt und die Erinnerung pflegt oder diesen Ort hier.“ Auch der renommierte Zeithistoriker Prof. Norbert Frei hatte bereits vor einigen Monaten vor einer Sanierung gewarnt, ansonsten könne „Infotainment“ produziert werden.

Eine Position, der OB Ulrich Maly (SPD) vehement widerspricht. „Dort wird nichts aufgehübscht.“ Das Stadtoberhaupt möchte das Zeppelinfeld als authentischen Lernort in unmittelbarer Nähe des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände erhalten. „Diese Steine erzählen Geschichte.“ Was es kosten würde, diese Steine, die komplett durchnässt sind, zu trocknen und das Gebäude somit vor einem weiteren Verfall zu retten, das wird ab April eruiert. Die Sanierung eines Teilstücks startet dann.

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husa

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