Lebkuchen Schmidt holt Alexander Herrmann ins Boot

16.11.2018, 08:43 Uhr
Sie haben gut lachen: Gerd Schmelzer (links) und Alexander Herrmann arbeiten neuerdings zusammen.

Sie haben gut lachen: Gerd Schmelzer (links) und Alexander Herrmann arbeiten neuerdings zusammen. © Foto: Ray Salek

In der Vorweihnachtszeit läuft die Produktion auf Hochtouren. Rund zwei Millionen Lebkuchen werden bei Lebkuchen Schmidt täglich gebacken. Nach Weihnachten fällt die Produktion ab. Doch künftig will das Unternehmen stärker das ganze Jahr über am Markt mitspielen und sich dafür im Sortiment breiter aufstellen.

Dafür hat sich Geschäftsführer Gerd Schmelzer den fränkischen Sternekoch Alexander Herrmann ins Boot geholt. Dieser betreibt im oberfränkischen Wirsberg ein Sterne-Restaurant, hat in Nürnberg das "Imperial" eröffnet, bewirtet die Gäste im "Palazzo", tingelt als TV-Koch durch die Lande und wurde nun auch noch von Lebkuchen Schmidt als Markenbotschafter engagiert.

Herrmann sei eine "gut passende Werbefigur", findet Schmelzer. Aber darum gehe es nicht allein. Der Koch soll Neues kreieren. Herrmann betonte denn auch bei einer eigens dafür anberaumten Pressekonferenz, dass er nicht nur seinen Namen zur Verfügung stellen, sondern etwas gestalten wolle – "das ist die Triebfeder".

Im Januar oder Februar 2019 sollen die ersten neuen Gebäckstücke auf den Markt kommen. Was das sein wird, wollten allerdings weder Schmelzer noch Herrmann verraten.

Lebkuchen Schmidt hat im vergangenen Jahr einen Umsatz von 87 Millionen Euro erwirtschaftet. Heuer bremsten die bis spät in den Herbst hinein hohen Temperaturen den Absatz. Doch Schmelzer ist optimistisch, dass Lebkuchen Schmidt auch dieses Jahr erfolgreich abschließen wird.

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