Mini-Autorennen vereint Groß und Klein

30.9.2011, 20:18 Uhr
Scheinbar lässig, doch der Blick fixiert konzentriert die Bahn: Vater Dirk Hopp (vorn) und sein Sohn Tom (dahinter).

Scheinbar lässig, doch der Blick fixiert konzentriert die Bahn: Vater Dirk Hopp (vorn) und sein Sohn Tom (dahinter). © Eduard Weigert

Scheinbar unbeeindruckt stehen Dirk und Tom Hopp nebeneinander vor der Wettkampfstrecke. Der 39-jährige Vater und sein elfjähriger Sohn halten lässig die Geschwindigkeitsregler in der Hand. Der Blick aber ist hochkonzentriert auf die Rennbahn gerichtet. Da flitzen die beiden Wagen, Tom fährt den rot-grauen Audi R8 GT LMS, sein Vater das gleiche Modell in Grau.

Xavier Tan, Moderator der Rennen, erklärt: „Das ist das Schöne. Die Wagen, die Strecke, alles hier kann man anfassen. Die Autos sind zwar im Maßstab 1:32 gebaut, aber die Emotionen sind 1:1, also real.“

Genau das kann man beobachten, sieht man zurück auf die Strecke. „Nein“, ruft Tom da gerade erregt. Der graue Wagen seines Vaters ist auf seinen aufgefahren — und hat ihn aus der Bahn geworfen. Zum Glück war das nur die Testfahrt, mit dem echten Rennen geht es erst jetzt los.

Tagespreis Carrera-Bahn

Und da befinden sich Vater und Sohn in verschiedenen Altersklassen: Tom tritt in der ersten für Kinder von sieben bis zwölf Jahren an, sein Vater in Gruppe drei ab 18 Jahren. Zehn Runden müssen die beiden nun absolvieren. Der Rundenrekord liegt bei 4,386 Sekunden. Aufgestellt hat ihn ein echter Profi: DTM-Rennfahrer Bruno Spengler. Der fuhr in Frankfurt, wo die Challenge Tour zuvor Station machte.

Das Rennen Vater gegen Sohn verläuft ohne größere Probleme, zunächst führt noch Dirk Hopp. Ab und zu rauscht ein Wagen aus der Bahn — die Mitarbeiter heben ihn mit ihren Greifern wieder auf die Strecke. Wenige Runden vor dem Ziel überholt Tom.

Schneller als sein Vater war er auch am Schluss, in die Wertung geht das aber nicht ein. Da zählt nur, dass Tom mit insgesamt 63,196 Sekunden in seiner Altersklasse auf Rang eins gefahren ist. Sollte nun niemand mehr schneller sein als er, kann sich der Elfjährige auf den Tagespreis freuen: natürlich eine Carrera-Bahn.

Die Gewinner aus Nürnberg übrigens dürfen Ende November am Finale in Essen teilnehmen. Genauso jene aus Frankfurt und den anderen sechs Stationen, die nun noch folgen. Wer in Essen siegt, qualifiziert sich für die Carrera World Championship 2012.

Noch heute gastiert die Carrera Challenge Tour im Mercado, Äußere Bayreuther Straße 80. Wer antreten will, meldet sich beim Rennleiter vor Ort oder lädt sich die Fahrerlizenz unter www.carrerachallenge.com herunter.

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