Nach Angriff auf drei Frauen: Polizei durchkämmte St. Johannis

16.12.2018, 15:23 Uhr
Ein Mann attackierte in der Nacht auf Freitag auf offener Straße drei Frauen im Nürnberger Stadtteil St. Johannis und verletzte sie lebensgefährlich.
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Ein Mann attackierte in der Nacht auf Freitag auf offener Straße drei Frauen im Nürnberger Stadtteil St. Johannis und verletzte sie lebensgefährlich. © Roland Fengler

Das Motiv blieb zunächst völlig unklar. Eine Sonderkommission des Präsidiums Mittelfranken übernahm die Ermittlungen.
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Das Motiv blieb zunächst völlig unklar. Eine Sonderkommission des Präsidiums Mittelfranken übernahm die Ermittlungen. © Roland Fengler

Der Nürnberger Stadtteil St. Johannis unweit der Kaiserburg ist eigentlich bekannt für seine Altbauten, für seine blühende Gastronomie - eine beliebte Wohngegend.
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Der Nürnberger Stadtteil St. Johannis unweit der Kaiserburg ist eigentlich bekannt für seine Altbauten, für seine blühende Gastronomie - eine beliebte Wohngegend. © Roland Fengler

Nach den Taten durchkämmte die Polizei das Viertel. Die drei Opfer im Alter von 26, 34 und 56 Jahren hatten keinen Bezug zum Täter.
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Nach den Taten durchkämmte die Polizei das Viertel. Die drei Opfer im Alter von 26, 34 und 56 Jahren hatten keinen Bezug zum Täter. © Roland Fengler

Laut Angaben der Polizei muss sich der Unbekannte seine Opfer zufällig ausgesucht haben - zwischen ihnen bestünden keine auffällige Ähnlichkeiten.
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Laut Angaben der Polizei muss sich der Unbekannte seine Opfer zufällig ausgesucht haben - zwischen ihnen bestünden keine auffällige Ähnlichkeiten. © Roland Fengler

Zwei Tage lang lief eine Großfahndung im Norden der Stadt, die Ermittler setzten dabei auch Diensthunde ein und überwachten die Straßen aus der Luft per Hubschrauber.
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Zwei Tage lang lief eine Großfahndung im Norden der Stadt, die Ermittler setzten dabei auch Diensthunde ein und überwachten die Straßen aus der Luft per Hubschrauber. © Roland Fengler

Am Samstagabend gab die Polizei bekannt, einen dringend tatverdächtigen Mann festgenommen zu haben. Er ist 38 und kommt aus Thüringen.
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Am Samstagabend gab die Polizei bekannt, einen dringend tatverdächtigen Mann festgenommen zu haben. Er ist 38 und kommt aus Thüringen. © Roland Fengler

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"Wir betrachten die Taten als Serie", sagte Thilo Bachmann, Leiter des Kriminalfachdezernates in Nürnberg auf einer Pressekonferenz. © Roland Fengler

 Darauf lasse auch die Herangehensweise des Täters schließen.
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Darauf lasse auch die Herangehensweise des Täters schließen. © Roland Fengler

Die Tatwaffe wurde bei der Festnahme beim Täter gefunden. Es handelt sich um ein Küchenmesser mit einer 40 Zentimeter langen Klinge.
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Die Tatwaffe wurde bei der Festnahme beim Täter gefunden. Es handelt sich um ein Küchenmesser mit einer 40 Zentimeter langen Klinge. © Roland Fengler

Alle Opfer seien
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Alle Opfer seien "arglos und damit auch wehrlos" gewesen, sagt Antje Gabriels-Gorsolke, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth. Deshalb stufe man alle drei Angriffe als heimtückisch ein - und gehe von versuchtem Mord aus. © Roland Fengler

Die Beamten befragten im Rahmen der Ermittlungen zahlreiche Anwohner in St. Johannis.
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Die Beamten befragten im Rahmen der Ermittlungen zahlreiche Anwohner in St. Johannis. © Roland Fengler

Erst am Sonntag konnte sich die Polizei nach der Bekanntgabe der Festnahme aus dem Viertel zurückziehen.
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Erst am Sonntag konnte sich die Polizei nach der Bekanntgabe der Festnahme aus dem Viertel zurückziehen. © Roland Fengler

Zuvor wurde das komplette Viertel durchkämmt.
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Zuvor wurde das komplette Viertel durchkämmt. © Roland Fengler

Auch Profiler aus München wurden beauftragt, die Tatabläufe zu analysieren.
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Auch Profiler aus München wurden beauftragt, die Tatabläufe zu analysieren. © Roland Fengler

Sowohl rund um den Tatort, als auch in der Nürnberger Innenstadt war die Polizei verstärkt präsent.
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Sowohl rund um den Tatort, als auch in der Nürnberger Innenstadt war die Polizei verstärkt präsent. "Es geht auch darum, weitere mögliche Taten zu verhindern", hieß es seitens der Ermittler. © Roland Fengler

Die Polizei wehrte sich gegen Vorwürfe, nicht spätestens nach der zweiten Attacke über die sozialen Medien eine Warnung abgesetzt zu haben.
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Die Polizei wehrte sich gegen Vorwürfe, nicht spätestens nach der zweiten Attacke über die sozialen Medien eine Warnung abgesetzt zu haben. © Roland Fengler

Zu dieser Zeit — die zweite und dritte Tat ereigneten sich kurz vor 23 Uhr — seien kaum Nutzer auf Twitter und Facebook online.
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Zu dieser Zeit — die zweite und dritte Tat ereigneten sich kurz vor 23 Uhr — seien kaum Nutzer auf Twitter und Facebook online. © Roland Fengler

Obendrein habe es in dem Stadtteil seit dem ersten Vorfall am Donnerstag, gegen 19.20 Uhr, eine große Polizeipräsenz gegeben, in Uniform wie in Zivilkleidung.
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Obendrein habe es in dem Stadtteil seit dem ersten Vorfall am Donnerstag, gegen 19.20 Uhr, eine große Polizeipräsenz gegeben, in Uniform wie in Zivilkleidung. © Roland Fengler