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Neue Studie: Arbeitnehmer in Nürnberg seltener krank

Auffällig ist der deutliche Rückgang bei den psychischen Leiden - 09.10.2019 15:09 Uhr

Damit lag die Region exakt im Landesdurchschnitt. Der höchste Krankenstand in Bayern wurde mit 4,6 Prozent in den Landkreisen Bad Kissingen, Hof, Rhön-Grabfeld und Wunsiedel verzeichnet, der niedrigste mit 2,7 Prozent im Landkreis München und in Starnberg.

Auffällig ist der deutliche Rückgang bei den psychischen Leiden wie Depressionen und Angstzuständen. Um satte 31 Prozent gingen Zahl und Dauer der Krankschreibungen zurück. Die Nürnbergerinnen und Nürnberger waren sowohl kürzer arbeitsunfähig als auch seltener. Im Ranking der wichtigsten Krankheitsarten landen die Seelenleiden damit auf Platz drei. Auf Platz zwei der Ausfallursachen befinden sich die Atemwegserkrankungen wie beispielsweise Bronchitis – hier zeigte sich ein Plus von fünf Prozent. Die meisten Fehltage in Nürnberg verursachen Muskel-Skelett-Beschwerden, also etwa Rückenschmerzen.

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Ein Fünftel des gesamten Krankenstandes erfolgt aufgrund einer Diagnose aus diesem Spektrum. Eine Erklärung für den signifikanten Rückgang der Krankschreibungen wegen Depressionen & Co. ist auf die Schnelle nicht auszumachen. "Diese Zahlen sind eine Blitzlichtaufnahmen und Mosaiksteinchen in einem Bild, das noch entstehen muss", sagt dazu Prof. Dr. Günter Niklewski vom Vorstand des Klinikums Nürnberg. Die DAK ist eine der größten Krankenkassen Deutschlands und untersucht seit 2002 regelmäßig die Daten ihrer Kunden. In Nürnberg hat die Kasse rund 30.000 Versicherte.

Ngoc Nguyen

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