Neues Leben in alten Hallen: Früher Spielwarenlager, heute Moschee

27.11.2017, 05:57 Uhr
 Zentral gelegen zwischen Kohlenhof und Plärrer — und trotzdem leicht zu übersehen: Die Moschee der albanisch-muslimischen Gemeinde Bashkimi in der Zufuhrstraße ist seit 2009 Anlaufpunkt für albanische Muslime vom gesamten Balkan. 
Wo früher Paletten mit Spielwaren aus- und umverpackt wurden, hat sich die Gemeinde ihren Gebetsraum für bis zu 300 Personen eingerichtet.
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Zentral gelegen zwischen Kohlenhof und Plärrer — und trotzdem leicht zu übersehen: Die Moschee der albanisch-muslimischen Gemeinde Bashkimi in der Zufuhrstraße ist seit 2009 Anlaufpunkt für albanische Muslime vom gesamten Balkan.
Wo früher Paletten mit Spielwaren aus- und umverpackt wurden, hat sich die Gemeinde ihren Gebetsraum für bis zu 300 Personen eingerichtet. © Berny Meyer

Vor dem Gebet müssen Muslime eine rituelle Waschung vornehmen, bei der neben Händen und Gesicht auch die Füße zu säubern sind.
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Beim Freitagsgebet, das für Muslime den gleichen Stellenwert hat wie der Sonntagsgottesdienst für Christen, zählt die Gemeinde etwa 100 Besucher.
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Wenn man nicht genau auf die Hinweistafel neben dem Eingang sieht, erkennt man kaum, dass der zweistöckige Bau als Moschee dient.
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Auf den rund 1000 Quadratmetern Nutzfläche, die das ehemalige Spielwarenlager bietet, hat die albanische Gemeinde alles untergebracht, was zu einer Moschee gehört.
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Wer beten will, muss sich zuvor auf die Socken machen: Straßenschuhe sind im Gebetsraum nicht erlaubt und müssen am Eingang ausgezogen und abgestellt werden.
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Die stählerne Wendeltreppe, die die Gemeinde nachträglich anbauen ließ, führt auf direktem Weg in den Gebetsraum im Obergeschoss.
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Ein Abstecher in die Teestube gehört zu jedem Moschee-Besuch dazu. Auch Imam Sevgani Asani (3.v.li.) und der Vereinsvorsitzende Granit Emiri (re.) setzen sich hier gerne mit Gemeindemitgliedern an den Tisch.
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In den Unterrichtsräumen ist nicht nur Koran-Lektüre angesagt, betont die Gemeinde. Auch Hausaufgaben-Betreuung und Nachhilfe-Stunden für den Nachwuchs finden hier statt.
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Gebetsteppiche, eine Predigerkanzel (li. hinten) und sogar eine kleine Kuppel mit Kronleuchter: Der Gebetsraum bietet alles, was es auch in größeren Moscheen gibt.
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Die frühere Ladezone mit Lkw-Rampe dient der Gemeinde heute als Terrasse und überdachter Hofbereich, so dass die Gemeinde auch bei schlechtem Wetter ins Freie kann.
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Im Büro des Vereinsvorsitzenden ist zugleich auch die kleine Bibliothek der Gemeinde untergebracht, in der die Besucher vor allem religiöse Literatur finden.
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