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Dienstag, 22.10.2019

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Nürnberger flanieren am verkaufsoffenen Sonntag durch die Stadt

Besser hätten sich die Besucher das Wetter wohl nicht wünschen können - 16.09.2019 10:21 Uhr

Verkaufsoffener Sonntag: Nürnberg wurde an diesem Wochenende nochmal mit einem Traumwetter verwöhnt. © Günter Distler


Beim Altstadtfest musste man mitunter auf Suche gehen, um ein freies Plätzchen zu finden. Ein Bier im Freien genießen, dazu noch einen Braten oder eine Breze - die Gäste ließen es sich an dem sommerlichen Sonntag gut gehen. "Das Wetter ist super", freute sich auch Petra Sämmer aus Würzburg, die am Herbstmarkt Bunzlauer Keramik verkauft. "Mit dem Geschäft bin ich zufrieden." 

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Spätsommer und Tiefstpreise: Nürnberg genießt verkaufsoffenen Sonntag

Bei so einem Wetter wird Shopping zum Traum: Bei spätsommerlichen Temperaturen und blauem Himmel säumten die Nürnberger Gassen und Straßen am verkaufsoffenen Sonntag. Rabatte so weit das Auge reicht, Musik, Akrobatik und auch für eine kleine Stärkung war bestens gesorgt - hier kommen alle Bilder!


So mancher treuer Besucher kommt Jahr für Jahr - wie etwa Amparo Ruiz, die mit ihrem Mann Joachim Treffer eine Zuckerdose erstand. "Jetzt gehen wir gleich beim Altstadtfest essen", so die Besucherin. Auch wenn sich an manchen Ständen die Kunden drängten, berichteten einige Händler am Herbstmarkt von einem mittelprächtigen Umsatz. Das lag vielleicht mitunter an der Ware - bei strahlendem Sonnenschein kauft man eben ungern gefütterte Wintermützen. Doch auch in manchen Geschäften klingelten die Kassen eher zögerlich. So berichtete Harl, Geschäftsführer von Küchen Lösch: "Die Kunden sind da, der Umsatz ist aber mittelprächtig." Viele nutzten den verkaufsoffenen Sonntag, um sich über teure Geräte zu informieren - und dann wieder zu gehen.

Doch wer ohne Kauf das Geschäft verlässt, der kommt vielleicht an einem anderen Tag wieder. Und so hatte Heike Münstedt, Mitarbeiterin bei "Cookmal", dem Fachgeschäft für Haushaltsgeräte in der Kaiserstraße, gestern demonstrativ gute Laune: "Die Kunden sind heute tiefenentspannt!" So mancher Profi hatte sich sonntags bereits auf einen nicht so prächtigen Umsatz eingestellt. So sagte Ulrike Krafft, Chefin eines Obst- und Gemüsestandes nahe der Lorenzkirche mit einem Lächeln: "Heute ist es eher zögerlich. Es wird vor allem ein bisschen Obst oder unser Senf gekauft." Eigentlich hätte man auch daheim bleiben können. Doch man wolle seinen guten Willen zeigen: "Wir machen halt auch mit!"

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