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Nürnberger Justizgebäude: Vorab-Checkin per Handy möglich

Digitale Kontakterfassung im Gericht - 18.01.2021 12:02 Uhr

Wer die Anwendung vorab testen möchte und die eigenen Daten schon im Browser des eigenen Smartphones ablegen will, kann dies über die Homepage der Justizbehörden erledigen.

18.01.2021 © Florian Schuh/dpa-tmn


Stehtische mit Kugelschreibern und Zetteln gehören seit Frühjahr 2020 zum Bild im Eingangsbereich des Justizgebäudes und des Strafjustizzentrums an der Fürther Straße, jetzt können Besucherinnen und Besucher, anstatt zum Stift zu greifen, auch mit der Handykamera einchecken: Um Infektionsketten nachzuverfolgen, werden seit Beginn der Covid-19-Pandemie die Kontaktdaten aller Personen dokumentiert, die die Räumlichkeiten der Bayerischen Justiz betreten. Dies ist nun auch digital möglich.

Es geht ganz einfach: Die QR-Codes sind in den Eingangsbereichen angebracht. Besucherinnen und Besucher können diese Codes mit der Handykamera scannen. Sofort öffnet sich eine Online-Maske. Und in dieser Maske können die eigenen Kontaktdaten angegeben werden.

"Im Fall einer Corona-Infektion können die Daten von den Gesundheitsbehörden schnell verarbeitet werden. Die Daten werden verschlüsselt im Rechenzentrum der Anstalt für Kommunale Datenverarbeitung in Bayern gespeichert, und nur auf Anfrage der Gesundheitsbehörden entschlüsselt und automatisch nach vier Wochen wieder gelöscht", sagt Justizsprecher Friedrich Weitner.

Wer die Anwendung vorab testen möchte und die eigenen Daten schon im Browser des eigenen Smartphones ablegen will, kann dies über die Homepage der Justizbehörden erledigen. Dann geht es vor Ort noch schneller.

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