Donnerstag, 21.11.2019

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Nürnbergs SPD verfehlt absolute Mehrheit knapp

Sozialdemokraten hätten mit Grünen eine neue Mehrheit - 17.03.2014

 

Jubel im roten Pullover: Horst Förther und Arif Tasdelen faleln sich in die Arme ob des guten Wahlergebnisses der Nürnberger SPD. MDB Burkert freut sich mit. © Stefan Hippel


Nach einer Auszählung der unveränderten und in einer Liste kumulierten Stimmzettel (macht etwas mehr als die Hälfte der Stimmzettel aus) erreichte die SPD ein vorläufiges Ergebnis von 47,0 Prozent (plus 3,8 Prozent) und ist damit erneut stärkste Fraktion vor der CSU. Die erzielte 31,4 Prozent (minus 0,6 Prozent). Das Ergebnis kann sich am Montag nach Auszählung aller Stimmzettel aber noch um ein, zwei Prozentpunkte verschieben.

Damit hat die SPD nur knapp die absolute Mehrheit verfehlt und konnte ihre Position weiter ausbauen. Sieger und OB Ulrich Maly ließ offen, ob er eine Fortsetzung der Koalition mit der CSU anstrebt. Insgesamt werden 70 Mandate im Stadtrat vergeben.

Die Piraten klopfen an

Erstmals im Nürnberger Stadtrat vertreten sein könnten die Piraten. Sie erreichten nach den vorläufigen Zahlen 1,3 Prozent. Ob es für ein Mandat reicht, ist noch offen. Die Grünen erzielen 6,9 Prozent (minus 0,7 Prozent). Ob sie wieder fünf Sitze erhalten, bleibt offen. Zu einer absoluten Mehrheit zusammen mit der SPD würde es auf jeden Fall reichen.

Die Linke Liste erreicht 3,6 Prozent und verliert damit – nach Stand 22 Uhr gestern Abend – 1,2 Prozentpunkte. Die Freien Wähler landen bei 2,2 Prozent und gewinnen 0,8 Prozentpunkte dazu. Auch wieder im Rat vertreten sein dürfte die ÖDP mit 1,5 Prozent (plus 0,4 Prozent) sowie die FDP mit 1,6 Prozent (minus 1,6 Prozent) mit je einem Sitz. Ob es für die Guten mit 1,2 Prozent (minus 1,1 Prozent) reicht, wird sich zeigen. Die rechtsextreme Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) erzielte 3,3 Prozent. Eine genaue Sitzverteilung folgt im Laufe des Montags.

Bilderstrecke zum Thema

Jubel und Trauer bei den Wahlpartys in Nürnberg

Zur gemeinsamen Wahlparty hatte sich die Nürnberger SPD im Karl-Bröger-Haus versammelt, die CSU im Bratwurst Röslein. Die zentrale Wahlparty fand im Presseclub am Gewerbemuseumsplatz statt.


 

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